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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

Ab November startet BMW mit dem i3 die Elektro-Offensive. Eine Option für die Zukunft, die einen Einstieg in die Aktie lohnenswert macht.

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BMW

Aktientipp - BMW: Die elektrische Option sollte zünden

Am 16. November steht der neue BMW i3 bei den Händlern. Ein kompaktes Elektroauto, das erste Großserienfahrzeug seiner Art in Deutschland. Dank Kohlefaserteilen mit 1200 Kilo Gewicht ist er um ein Viertel leichter als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor – mit einem Preis von 35.000 Euro allerdings auch nicht billig. 2014 soll die Produktion voll hochgefahren werden. BMW peilt fünfstellige Absatzzahlen pro Jahr an. Immerhin, nach politischem Willen sollen in Deutschland bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Geht diese Vision auch nur annähernd auf, wird BMW einer der großen Gewinner der E-Mobilität.

Die Elektromobilität ist für BMW die größte Option für die Zukunft und für den Aktienkurs ein langfristiger Antrieb. Das große Geld allerdings dürften die Bayern noch auf Jahre hinaus mit konventionellen Fahrzeugen machen. Beim Bestseller, der 3er-Mittelklasse, kletterte der Absatz im ersten Halbjahr um 22 Prozent. Das Modell ist erst seit einem Jahr auf dem Markt, damit sind weiter hohe Verkaufszahlen absehbar. Beim zweiten zentralen Volumenmodell, der größeren 5er-Limousine, dürften die stagnierenden Verkäufe nach der Überarbeitung wieder anziehen.

Jetzt rollt der BMW i3 zum Händler
Eben noch auf dem IAA-Stand jetzt auf der Showbühne der Händler: Am 16. November ist Marktstart für den neuen BMW i3. BMW teilte im Vorfeld mit, es lägen schon mehrere Tausend Bestellabsichten vor. Der BMW i3 ist das weltweit erste von Beginn an für Elektromobilität konzipierte Premium-Automobil für emissionsfreies Fahren im urbanen Umfeld. Für dieses Modell hat der Autohersteller die Produktion in seinem Werk Leipzig komplett umgestellt. Quelle: AP
Mit dem i3 startete BMW im Werk Leipzig die Produktion seines ersten elektrischen Modells in Großserie. BMW hat das Leipziger Werk für die Elektro-Serienproduktion erheblich ausgebaut. Rund 400 Millionen Euro steckte der Autobauer nach eigenen Angaben in die Werkserweiterung. Der BMW i3 feierte auf der Messe IAA seine Publikumspremiere. Quelle: dpa
Das Elektroauto i3 verfügt über eine Leistung von 125 kW/170 PS und wird von einer tief und mittig im Unterboden angeordneten Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt. Ebenso wie die außergewöhnlich leichte und dabei extrem steife CFK-Fahrgastzelle werden auch der Elektroantrieb und der Energiespeicher von der BMW Group entwickelt und produziert. Quelle: dpa
Der nur 1.195 Kilogramm (Leergewicht nach DIN) schwere BMW i3 kommt im Alltagsverkehr auf eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometer. Auf Wunsch übernimmt ein Zweizylinder-Verbrennungsmotor die Funktion eines Range Extenders, mit dem die Reichweite auf bis zu 300 Kilometer ausgedehnt werden kann. Quelle: dpa
Der BMW i3 basiert auf einer neuen, als LifeDrive-Konzept bezeichneten Fahrzeugarchitektur. Sie ermöglicht ein visionäres, von einer eigenständigen Formensprache geprägtes Design sowie ein großzügiges Raumangebot auf vier Sitzplätzen. Quelle: dpa
Charakteristisch für die Marke BMW i ist der in der gesamten Wertschöpfungskette verankerte Gedanke der Nachhaltigkeit. So wird bereits bei der Herstellung der Carbonfasern für die Fahrgastzellen in Moses Lake ausschließlich aus Wasserkraft gewonnene Energie eingesetzt. Im BMW Werk Leipzig wird der für die Produktion von BMW i Automobilen benötigte Strom zu 100 Prozent von eigens dafür errichteten Windkraftanlagen erzeugt. Auf den Markt kommt das Elektroauto voraussichtlich im Herbst 2013. Der BMW i3 startet bei 35.000 Euro - ohne den kleinen Motor zur Reichweitenverlängerung. Quelle: dpa
Ein weiterer Star auf der IAA wird der BMW i8 Hybrid-Sportwagen sein. Der lockt mit der Dynamik eines Hochleistungssportwagens mit Verbrauchs- und Emissionswerten auf Kleinwagenniveau. Quelle: dpa

Die schwache Konjunktur in vielen europäischen Ländern bekommt BMW zu spüren. Mittlerweile aber verkaufen die Bayern mehr als die Hälfte ihrer Fahrzeuge auf den wachstumsstarken Automärkten außerhalb Europas. Nach insgesamt sechs Prozent Absatzplus im ersten Halbjahr sollte bis Jahresende damit ein neuer Verkaufsrekord möglich sein: rund 1,9 Millionen Fahrzeuge. Dieses Wachstum will BMW langfristig sichern und baut deshalb die Produktion vor Ort aus. Das Werk Spartanburg in den USA wird erweitert, im Nordosten Chinas ging in Shenyang ein zweites Werk in Betrieb, in Brasilien ist eine neue Fabrik geplant.

Dass sich BMW anders als Daimler weitgehend auf lukrative Premiumautos konzentrieren kann und keine schwere Nutzfahrzeugsparte am Bein hat, ist in wackligen Konjunkturzeiten ein Vorteil. Und selbst die Motorradsparte, auch wenn sie nur knapp drei Prozent vom Umsatz ausmacht, ist gut in Fahrt: Im ersten Halbjahr kletterte hier der Vorsteuergewinn um 13 Prozent.

Aktientipp - KAS Bank: Sieben Prozent und trotzdem solide

KAS Bank

Aktientipp - KAS Bank: Sieben Prozent und trotzdem solide

Im Februar 2014 wird das neue europäische Zahlungssystem Sepa eingeführt. In 32 Ländern laufen dann Zahlungen nach einheitlichen Regeln ab. Auf Banken, die das bisher in jedem Land anders machten, kommt ein enormer organisatorischer Aufwand zu. Der aber lässt sich auslagern – etwa an die niederländische KAS Bank.

KAS, gegründet 1806, ist eine führende Adresse, wenn es um professionelle Dienstleistungen einer Depotbank geht: um Abwicklungen von Transaktionen, Verwahrungen, Wertpapierleihe, Infoservice zu Hauptversammlungen oder die Abführung von Quellensteuer. Kunden sind Banken, Versicherungen, Fonds, oder Pensionskassen. Allein in den Niederlanden gibt es derzeit noch fünf Millionen Depots, für die Geschäftsbanken Dienstleistungen an KAS auslagern könnten.

Die zehn wichtigsten Aktien-Regeln

Einen Schub bekam KAS durch die Zusammenarbeit mit der führenden deutschen Depotbank DWP. Zum einen erschloss sich KAS damit den Marktzutritt in Deutschland; zum anderen arbeiten beide an einer gemeinsamen Plattform, auf der von 2015 an europaweit Wertpapierabwicklungen durchgeführt werden.

Für 2013 sind die KAS-Manager optimistisch, die „Pipeline des Neugeschäfts“ sei vielversprechend. Nach 14 Prozent Plus im ersten Halbjahr dürften bis Ende des Jahres 17 Millionen Euro Reingewinn möglich sein, etwa 1,10 Euro je Aktie. Bei einer versprochenen Ausschüttungsquote zwischen 60 und 80 Prozent ergäbe das mindestens 66 Cent Dividende je Anteil, rund sieben Prozent Rendite auf den Aktienkurs. Und das bei einer soliden Kernkapitalquote von mehr als 20 Prozent.

Anleihetipp - Litauen: Euro als Hoffnung

S&P droht Italien, Irland wird hochgestuft
Für Frankreich zeigt sich S&P etwas zuversichtlicher, obwohl sich am Rating („AA“) und dem stabilen Ausblick nichts änderte. Die Regierung habe Maßnahmen zur Reduzierung der Arbeitskosten und Unternehmensbesteuerung ergriffen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu verbessern, schreibt S&P. Zudem deuteten staatliche Ausgabenkürzungen darauf hin, dass die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft ihr Haushaltsdefizit schrittweise reduzieren werde. Die Staatsverschuldung bleibe aber hoch und werde bis 2017 noch wachsen. Rating (S&P): AAAusblick: stabil Quelle: dpa
Zypern wurde von der Wirtschaftskrise enorm mitgenommen, gerade der aufgeblähte Bankensektor des Inselstaats machte ihm in der Dynamik der Krise schwer zu schaffen. Die Bewertung des Krisenlands wurde von S&P nun um eine Stufe auf „B“ erhöht, Fitch hob den Ausblick für das Rating („B-“) auf positiv an. Bei beiden Agenturen liegt die Kreditnote klar im sogenannten Ramschbereich, der spekulative Anlagen kennzeichnen soll. Die positiven Ausblicke lassen aber Aufstufungen erwarten - vorausgesetzt, das Land erfüllt weiterhin die Auflagen der internationalen Geldgeber, die Zypern seit dem vergangenem Jahr finanziell stützen. Rating (S&P): BAusblick: positiv Quelle: AP/dpa
Standard & Poor's (S&P) hat das lang- und kurzfristige Fremdwährungsrating für die Ukraine gesenkt. Die Bewertung sei von „B-/B“ mit einem negativen Ausblick herabgestuft worden, teilten die US-Bonitätswächter mit. Hintergrund sei die derzeitige politische Instabilität in dem Land. Seit Wochen demonstrieren Regierungsgegner gegen die Regierung. Präsident Viktor Janukowitsch steht unter anderem wegen eines harten Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in der Kritik. Auslöser war die kurzfristige Ablehnung eines über Jahre hinweg vorbereiteten Abkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union. Janukowitsch will das Land stattdessen enger an Russland binden. Rating (S&P): „CCC+/C“Ausblick: negativ Quelle: AP
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat Irland gute Bonitätsnoten in Aussicht gestellt. Der Ausblick für das Rating bleibt positiv. S&P begründete die positive Haltung mit verbesserten Wachstumsaussichten des Landes. Im Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2016 erwartet die Agentur ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Bisher war sie nur von 2,0 Prozent ausgegangen. S&P lobt die Reform- und Sparpolitik des Landes. Die Agentur erwartet eine weiterhin starke Auslandsnachfage und eine anhaltende Erholung der Binnenwirtschaft. Die hohen Investitionen aus dem Ausland stützten die Binnenwirtschaft. Gefahren sieht S&P vor allem noch im Bankensektor. Rating (S&P): A+Ausblick: positiv Quelle: dpa
Portugal droht erst einmal keine weitere Abstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Die Bonitätsnote des Landes stehe nicht mehr unter verschärfter Beobachtung, teilte S&P mit. Portugal dürfte trotz einiger politischer Probleme 2013 das Ziel einer Neuverschuldung von 5,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) erreicht haben, schreiben die Experten. In diesem Jahr will Portugal dann die neuen Schulden auf vier Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung senken. Dies halten die S&P-Experten für möglich. Derzeit bewertet Standard & Poor's Portugal mit der Note „BB“. Das ist die zweite Stufe des sogenannten Ramsch-Niveaus, das spekulative Anlagen kennzeichnen soll. Der grundsätzliche Ausblick bleibe negativ. Rating (S&P): BBAusblick: negativ Quelle: dpa
Alenka Bratušek, seit Anfang 2013 Ministerpräsidentin von Slowenien, muss sich nach wie vor mit einer Bankenkrise und den hohen Schulden ihres Landes befassen. Ein Hilfsprogramm ist nach Einschätzung der EU-Kommission aber nicht von Nöten, solange das Bankensystem reformiert und das Reformtempo hoch gehalten wird. Im Rating von Standard & Poor's schneidet der osteuropäische Staat von den kriselnden noch mit am besten ab. Die Agentur bleibt bei ihrer Einschätzung, dass Sloweniens Kreditwürdigkeit auch künftig stabil bleiben wird. Rating (S&P): A+Ausblick: stabil Quelle: AP
Als Malta 2008 den Euro einführte, war das Land eines der kreditwürdigsten unter den neuen Mitgliedsstaaten. Auch heute gibt es für die Insel noch immer relativ gute Noten. Ratings: BBB+ Ausblick: stabil Quelle: REUTERS

Anleihetipp - Litauen: Euro als Hoffnung

In wenigen Monaten wird Litauen den Beitrittsantrag zum europäischen Währungsraum stellen. Die südlichste der drei Baltenrepubliken ist zwar schon seit 2004 Mitglied der EU und hat die eigene Währung (den seit 1922 gültigen Litas) an den Euro gekoppelt. Von der offiziellen Einführung des Euro aber erwartet sich Litauen noch einmal einen Schub: zum einen den leichteren Zugang für internationale Investoren, die auf einen einheitlichen Währungsraum Wert legen. Zum anderen mehr Rückhalt gegenüber dem übermächtigen Nachbarn Russland. Bis 1990 war Litauen Teil der Sowjetunion.

Die engen Beziehungen zu Russland und den GUS-Staaten sind nach wie vor entscheidend für die Wirtschaft des Landes. Kritisch ist die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, vor allem von Erdgas. Hier setzt die litauische Regierung darauf, in Zukunft Gas günstiger zu bekommen – wie etwa Deutschland, das für russisches Gas ein Fünftel weniger bezahlt als andere Käufer. Litauen und die litauischen Unternehmen würde das entlasten. Von 2015 an könnte zudem der Import von Flüssiggas mit Tankern über die Ostsee dem Land zugute kommen.

Kurs109,64 Prozent
Kupon4,85 Prozent
Rendite2,46 Prozent
Laufzeitbis 7. Februar 2018
WährungEuro
ISINXS0327304001

Die Verflechtung mit Russland ist aber auch der große Vorteil des Landes. Viele westliche Unternehmen nutzen Litauen als Drehscheibe zum Osten. Straßen und Schienen werden ausgebaut; Klaipeda, die drittgrößte Stadt des Landes, ist der nördlichste eisfreie Hafen Europas.

In der Finanzkrise führte die Abhängigkeit vom internationalen Handel zu einem Wirtschaftseinbruch. Seitdem das Land aber dank Sparmaßnahmen und Reformen schneller als erwartet wieder auf die Beine kam, gilt es als Musterbeispiel für die Bewältigung einer Krise. 2011 legte die Wirtschaft um sechs Prozent zu, 2012 und wahrscheinlich auch in diesem Jahr dürften es drei Prozent werden. Das Haushaltsdefizit lag Ende 2012 bei 3,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, in diesem Jahr rechnet die Notenbank mit 3,0 Prozent. Die Schulden machen 40 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, die Inflation ist mit 1,5 Prozent im Griff. Sogar für den Rettungsfonds EFM hat Litauen Geld auf die Seite gelegt, um im Euro-Verbund einen Beitrag zu leisten.

Standard & Poor’s bewertet litauische Staatsanleihen mit der Note BBB. Das ist, wenn auch im unteren Bereich, Investment-Grade. Anleihen mit Laufzeit bis 2018 bieten eine Jahresrendite von knapp 2,5 Prozent. Das sind 1,8 Prozentpunkte Aufschlag gegenüber Bundesanleihen, ein faires Angebot; und natürlich notieren die Papiere längst in Euro.

Fondstipp - Alken European Opportunities: Konjunktur gibt Ton an, Politik wird abgehakt

Fondstipp Alken European Opportunities

Fondstipp - Alken European Opportunities: Konjunktur gibt Ton an, Politik wird abgehakt

Die Meinungen der Fondsmanager über den deutschen Wahlausgang gehen auseinander. Manche erwarten, dass die politische Unsicherheit die Börsen bis zum Jahresende bewegt. Nicolas Walewski, Nachfahre von Napoleon Bonaparte und mit eigener Fondsgesellschaft in London heimisch, bleibt gelassen: „Wir erwarten keine wesentlichen Änderungen in der Politik, und unsere Investitionen in Unternehmen basieren nicht auf Spekulationen über den Wahlausgang.“ Wie viele andere Fondsmanager hofft Walewski, dass den guten Konjunkturdaten aus Europa steigende Unternehmensgewinne folgen. Deshalb teilt er die Angst nicht, dass nach den Kursanstiegen ein Rückschlag droht. „Die Gewinner der Vergangenheit werden allerdings müde, manche Verlierer und Nachzügler sind interessanter.“

Börse



Im Bereich der Basiskonsumgüter mit Titeln wie Nestlé oder Unilever sind die Bewertungen nach seinem Geschmack zu hoch. Er kauft seit 14 Jahren erfolgreich Aktien, die bei anderen Investoren nicht beliebt sind, die aber häufig eine beeindruckende Aufholjagd starteten. An europäische Grenzen hält er sich nicht immer: Wenn ihm bei der Analyse europäischer Titel auffällt, dass US-Wettbewerber günstiger sind, greift er dort zu. So landeten die US-Festplattenhersteller Western Digital und Seagate im Fonds. „Bei Seagate bin ich eingestiegen, als das Unternehmen mit dem Dreifachen seines Jahresgewinns bewertet wurde.“ Nach Kursgewinnen kostet es heute das Achtfache.

Derzeit steht ein Umbau des vier Milliarden Euro starken Fondsportfolios an. Das Alken-Team schaut sich vernachlässigte Branchen wie Versorger, Öl, Gas, Rohstoffe und Telekommunikation an.

Weiterhin gute Chancen, im Portfolio zu bleiben, hat nach positiven Wirtschaftsdaten aus Spanien die Aktie von Banco Popular Español. Walewski kaufte sie im Dezember, weil er erwartete, dass die Immobilienkrise ihren Höhepunkt überschritten hatte und eine künftig geringere Risikovorsorge der Bank wieder Gewinne bescheren würde. Auch BMW gilt als gesetzt: Die Aktie kam im Juni ins Portfolio, als sie wegen schwacher China-Aussichten und niedrigen Gewinnerwartungen auf 63 Euro gefallen war.

Durch die gute Performance und das Vertrauen der Anleger in Walewskis Fähigkeiten ist das Fondsvolumen stark gestiegen. Damit die Anlagestrategie weiterhin erfolgreich sein kann, benötigt der Fondsmanager die Möglichkeit kurzfristig auch in kleinere Titel einsteigen zu können. Das ist offenbar nicht mehr möglich, wenn der Fonds noch größer würde. Anleger können ihn deshalb nur noch bis zum Vormittag des 1. Oktober kaufen, danach nimmt der Fonds kein weiteres Geld von Neuanlegern an. Um von Walewskis Expertise zu profitieren können sie den Alken Small Cap Europe kaufen (LU0300834669). Er hat nur ein Volumen von rund 100 Millionen Euro und investiert in kleinere Unternehmen, manche Titel überschneiden sich aber mit dem European Opportunities-Fonds. Das Verlustrisiko dieses Nebenwerte-Fonds ist allerdings auch höher als bei einem breiter gestreuten Europafonds. Das sollten Anleger berücksichtigen.

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