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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Fondstipp Allianz Volatility Strategy

Fondstipp: Allianz Volatility Strategy - Wenn viele Angst haben, verdienen andere kräftig

Manche Fondsmanager bekommen bei hohen Kursschwankungen weiche Knie und sichern Risiken ab. Das ist gut für Thiemo Krink. Mit seinem Fonds Allianz Volatility Strategy nimmt er ihnen Risiken ab und kassiert Prämien. Die Brexit-Entscheidung hat dem Fonds kaum geschadet. Er gab vom Freitag bis zum Montag nur 0,4 Prozent nach, der Euro-Stoxx-50-Aktienindex hingegen fiel um elf Prozent.

Die Volatilität ist das Maß für die Stärke der Schwankungen von Aktien oder Indizes um ihren Mittelwert. Krink geht davon aus, dass die Volatilität nach starken Ausschlägen wie in der vergangenen Woche stets zu ihrem langfristigen Durchschnittswert zurückkehrt. Um das daraus resultierende Renditepotenzial zu nutzen, verkauft er spezielle Finanzderivate auf die von ihm erwarteten Kursschwankungen des US-Aktienindex S&P 500 sowie des Euro Stoxx 50 mit Laufzeiten von etwa 45 Tagen. Mit den Terminkontrakten geht der Fonds eine Wette ein auf die Differenz zwischen der zurückliegenden und der in den Optionspreisen enthaltenen erwarteten Schwankungsintensität.

Fondstipp Allianz Volatility Strategy

Bei Investoren beliebt sind Volatilitätsfonds derzeit, weil sie von anderen Renditetreibern abhängiger sind als Aktien und Anleihen. Aber jeder Fonds nutzt eine eigene Strategie. Beim Performance-Spitzenreiter von Assenagon schwankt der Kurs stärker (siehe Chart und Tabelle). Der Allianz-Fonds ist für vorsichtige Anleger gedacht, die eine Rendite über Geldmarktniveau erwarten. Völlig vom Aktienmarkt abgekoppelt ist er nicht. Schwanken Kurse plötzlich unerwartet heftig, muss Krink eventuell offene Positionen neutralisieren oder auslaufende nicht ersetzen. Das hatte er vor dem Brexit getan und war fast nur im Geldmarkt investiert. Mit einem von Experten erwarteten Auf und Ab der Märkte („Sägezahnbörse“), so glaubt Krink, könnte er gut leben, da sein Ertrag vom Abstand zwischen erwarteten und tatsächlichen Kursschwankungen und nicht von Aktien abhängig ist.

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