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Aktien, Anleihen, Fonds Wertvolle Substanz und fast fünf Prozent dazu

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Fondstipp: Hausinvest - Realistische Preise nach Abwertungsrunden

Offene Immobilienfonds, die Anlegergelder in Gewerbebauten investieren, benötigen mehr als ein Jahrzehnt, um die Wertentwicklung zu erzielen, die Immobilienaktienfonds in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich schafften. Ein Vorteil milliardenschwerer Immobilienportfolios wie des Hausinvest von Commerz Real, ist deren stabiler Kursverlauf (siehe Chart). Den können Immobilienfonds so lange ausweisen, wie Anleger ihnen treu bleiben und die Fonds keine Objekte notverkaufen müssen. Vor einer solchen Massenflucht sollen die seit dem vergangenen Jahr geltenden Kündigungsfristen schützen.

Fondstipp Hausinvest

Der einzige reine Wohnimmobilienfonds in der Tabelle, der Wertgrund Wohnselect, nimmt keine Gelder mehr an, weil die nicht mehr renditestark investiert werden können. Bei den Gewerbeimmobilien-Portfolios ist mit Renditen von zwei bis drei Prozent kein Immobilienboom ablesbar. Die von Sachverständigen festgelegten Immobilienwerte waren lange hoch angesetzt, wurden aber seit der Finanzkrise nach und nach abgewertet. Zieht die Konjunktur an, kann der Funke auch auf die Büromärkte überspringen. Die Werte der Immobilien könnten in den Portfolios wieder leicht aufgewertet werden. Weitet sich die Euro-Krise aber sogar aus, sind die breit gestreuten Portfolios eine relativ solide Anlage mit regelmäßigen Ausschüttungen.

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Der Hausinvest investiert weltweit, den größten Anteil haben mit 54 Prozent Büroimmobilien, 32 Prozent machen Handelsflächen aus. Die größten Länderpositionen sind Frankreich und Großbritannien mit je 22 Prozent des Fondsvermögens. Deutschland folgt mit 17 Prozent, Benelux kommt auf 10 Prozent, das sonstige Europa auf 20 und Asien/USA auf 7. In Frankreich vermietete der Fonds jüngst große Flächen neu, in Warschau investiert er aktuell 95 Millionen Euro in ein laufendes Bauprojekt im Stadtzentrum. Projektentwicklungen sind riskant, weil der Bauherr Mieter finden muss. Dafür gibt es sie günstiger als voll vermietete Objekte.

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