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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Fondstipp - iShares MDax: Die Luft ist noch lange nicht raus

Was der Dax noch vor sich hat, hat der MDax schon geschafft: Mit einem Stand von rund 11.300 Punkten hat das Barometer der deutschen Nebenwerte sein Allzeithoch (11.378 Punkte) aus dem Juli 2007 fast erreicht. Und die Dynamik der meisten Indexaktien sollte dazu führen, dass der MDax bald in neue Höhen vordringt.

Fonds-Gebühren im Überblick

Dass der MDax nicht schon jetzt höher notiert, hat mit seinem wichtigsten Indexwert zu tun, dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Dessen Aktie geriet schwer ins Trudeln, als Meldungen über eine Fusion mit dem britischen Konkurrenten BEA bekannt wurden und Investoren eine Benachteiligung der deutschen Aktieninhaber befürchteten. Nun, nachdem die Fusion überraschend gescheitert ist, läuft eine Kurserholung der Aktie, die auch den MDax wieder beflügeln dürfte.

Kursverlauf iShares MDax

Die weiteren Schwergewichte im Index bieten ebenfalls keine schlechten Aussichten. Die Hannover Rückversicherung profitiert von der geringen Schadensquote in diesem Jahr, Südzucker ist als Gewinner des Agrarbooms ein Basisinvestment. Lastwagenbauer MAN und Konsumkonzern Metro werden in diesem Jahr zwar schwach abschneiden. Da die Aktien aber schon tief gesunken sind (und beide deshalb aus dem Dax flogen), dürfte die weitere Belastung für den Gesamtmarkt begrenzt sein. Insgesamt ist der MDax, gemessen an den für 2012 erwarteten Unternehmensgewinnen, teurer als der Dax. Dafür sind die für 2013 erwarteten Gewinnsteigerungen doppelt so hoch.

Börse



Für Anleger, die auf passive Investments aus sind, sind Indexpapiere wie der MDax-Fonds des Fondsanbieters iShares ein geeignetes Vehikel. Passive Investmentpapiere versuchen, die Entwicklung einer vorgegebenen Indexkurve so genau wie möglich nachzubauen. Haargenau schafft das der Fonds nicht, wie der langfristige Vergleich zeigt: Während der Index seit 2003 um 273 Prozent zugelegt hat, sind es beim Fonds nur 251 Prozent. Verantwortlich dafür sind vor allem Verwaltungskosten. Andererseits ist die Kauf-Verkaufs-Spanne mit 0,03 Prozent gering – und im Gegensatz zu Indexzertifikaten stecken in dem Fonds echte Aktien.

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