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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Fondstipp - Kapital Plus: Mit mehr Aktien besser als jede Police

Kursverlauf des Fonds Kapital Plus

Wer sich über seine Lebensversicherung ärgert, sollte sich mal die Alternativen ansehen. Lebensversicherer investieren das Geld ihrer Kunden hauptsächlich in Anleihen und mischen derzeit meist nur fünf Prozent Aktien hinzu. Nach aktuellen Zahlen des Branchendienstes map-Report erzielten Anleger mit Kapitallebensversicherungen die jetzt fällig werden, nach 30-jähriger Laufzeit im Branchenschnitt eine Rendite von jährlich 4,8 Prozent. Mit 3,2 Prozent fiel das Ergebnis der Policen, die nach zwölf Jahren fällig wurden, schon magerer aus. Investmentfonds bringen sich gern als renditestärkere Vorsorge-Variante ins Gespräch. Die WirtschaftsWoche hat sich Mischfonds von den Fondshäusern angesehen, die entweder Töchter von Versicherern sind oder mit ihnen eng kooperieren. Fondsmanager haben häufig mehr Freiheiten bei der Gewichtung von Aktien und Anleihen als ihre Kollegen, die Gelder der Lebensversicherten anlegen. Nicht immer führt das zu besseren Ergebnissen. Nur wenige Fonds erzielten in den vergangenen zehn Jahren mehr als fünf Prozent Rendite, bei vielen mussten Anleger hohe Kursschwankungen tragen – erkennbar an der Volatilität.

Gut im Rennen liegt der Kapital Plus von Allianz Global Investors (AGI). Fondsmanager Stefan Kloss investiert stets rund 30 Prozent des 1,4 Milliarden Euro schweren Portfolios in Aktien. Die Leitplanke sorgt dafür, dass Kloss nicht zum Hasardeur wird und ein hoher Aktienanteil bei einem Crash die Performance nicht ruiniert. Steigen die Aktienkurse stark, verkauft Kloss monatlich Aktien und kauft Anleihen hinzu. Fallen die Börsen, kauft er zu. Das Konzept hat sich bewährt: Käufer erzielten seit dem Start vor 20 Jahren im Schnitt 6,9 Prozent Rendite – also mehr als mit Lebenspolicen.

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Sichere und liquide, aber renditeschwache Bundesanleihen machen knapp fünf Prozent des Fondsbestandes aus, renditestärkere Zinspapiere aus Frankreich, Italien und Spanien haben derzeit 40 Prozent Gewicht. Bei den Aktien gaben in diesem Jahr französische Titel wie die Aktie des Einwegfeuerzeugherstellers BIC und des Steckdosenbauers Legrand ebenso Rückenwind wie Papiere des dänischen Pharmariesen Novo Nordisk.

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