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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Aktientipp - Maschinenfabrik Berthold Hermie: Kaufen und lange liegen lassen

Kursverlauf Maschinenfabrik Berthold Hermle

Es ist ein Segen für den Privatanleger, dass es sie noch gibt: Aktien, deren Kurse nicht abhängig sind von irgendwelchen Schätzzahlen zur Konjunktur in Sezuan. Die nicht wild hin und her gehandelt werden, weil ein Mathematiker einen Börsenalgorithmus für den Hochfrequenzhandel programmiert hat. Die für Hedgefonds abschreckend sind, weil zu wenig gehandelt werden.

Zu diesen Papieren zählt die Aktie der Maschinenfabrik Berthold Hermle. Das Gosheimer Unternehmen (Schwäbische Alb) produziert und vertreibt komplexe Fräs- und Bohrmaschinen und Zentren für die Bearbeitung von Werkzeugen, Formen und Serienteilen. 2012 blieben bei knapp 303 Millionen Euro Umsatz 46 Millionen Euro Nettogewinn übrig – jeweils mehr als zwölf Prozent plus gegenüber dem Vorjahr. Mittelzuflüsse und Eigenkapital legten jeweils um gut elf Prozent zu. Die Eigenkapitalquote liegt bei 71 Prozent, und die Schwaben finanzieren nicht auf Pump, sondern über eine Nettoliquidität von zuletzt gut 94 Millionen Euro.

Kuriose Börsenpannen

Unbeirrt von sich weltweit abschwächender Konjunktur behauptet sich Hermle auch in diesem Jahr. Von Januar bis März stiegen die Bestellungen um 39,8 Prozent auf 101,6 Millionen Euro, getrieben von einer enormen Auslandsnachfrage. Der Kurs der Vorzugsaktie kam in den vergangenen drei Wochen ordentlich zurück, auch weil Hermle je Aktie 85 Cent ordentliche und 7,20 Euro Bonus-Dividende ausgeschüttet hatte. Daran gemessen liegt die Ausschüttungsrendite bei 5,8 Prozent. Für die Aktie (Börsenwert: 692 Millionen Euro) gilt auch deshalb weiterhin: kaufen und liegen lassen – und zwar lange.

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