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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Aktientipp - Metro: Der Chef hat mehrfach kräftig eingekauft

Kursverlauf der Metro-Aktie

Im März 2012 erwarb Olaf Koch, Chef des Konsumkonzerns, 20.000 Metro-Aktien für knapp 30 Euro das Stück. Mit denen liegt er zwar noch unter Einstand. Mit den 35.000 Papieren, die er in den Folgemonaten für 22 bis 25 Euro dazukaufte, liegt er allerdings im Plus. Und auch die zu 30 Euro erworbenen Anteile könnten ihren Kaufkurs in diesem Jahr wieder erreichen.

Metro hat sich nach dem Gewinneinbruch des vergangenen Jahres (auf netto 101 Millionen Euro, minus 86 Prozent) wieder stabilisiert. Im ersten Quartal 2013 ging der Verlust von 80 Millionen auf vier Millionen Euro zurück. Nun zahlt es sich aus, dass Metro unrentablen Geschäftsfeldern den Rücken kehrte: dem Großkundengeschäft in Britannien, den Supermärkten in Osteuropa, den Elektronikmärkten in China. Vor allem der hohe Anteil des inländischen Geschäfts (40 Prozent vom Gesamtumsatz) dürfte Metro in diesem Jahr wieder leicht steigende Gewinne bescheren.

Die zehn wichtigsten Aktien-Regeln

Nach den Verbraucherexperten von GfK ist der Konsum hierzulande so robust wie vor der Finanzkrise. Ein wichtiger Dreh kommt von den Elektronikmärkten Media- Saturn. Dieses Segment leidet zwar unter den Querelen mit Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals, operativ aber ziehen die Gewinne wieder an. Auch der einst angeschlagene Kaufhof schafft die Wende. Auf gleicher Fläche stieg der Umsatz im ersten Quartal um ein Prozent. Der Warenhausableger ist damit wieder ein wertvoller Bestandteil der Metro; egal, ob dieser Wert eines Tages versilbert wird oder ob die Warenhäuser als tragende Säule unter dem Metro-Dach bleiben.

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