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Aktientipp - Symrise: Besonders stark auf Wachstumsmärkten

Kursaverlaif der Symrise-Aktie

Mit dem Zusammenschluss von Dragoco und Haarmann & Reimer zum Duftspezialisten Symrise entstand vor zehn Jahren ein Wachstumsunternehmen, dessen Aktien eine stabile Langfristanlage sind. In fast jedem Jahr legte der Umsatz seitdem zu, 2013 dürften aus ursprünglich 1,2 Milliarden Euro Geschäftsvolumen an die 1,8 Milliarden werden. Netto sind mehr als 180 Millionen Euro Gewinn möglich – ein neuer Rekord.

Symrise produziert Duft- und Aromastoffe. Eingesetzt werden sie bei der Herstellung von Lebensmitteln, Parfüms, Haushalts- und Pflegeprodukten. Mit elf Prozent weltweitem Marktanteil ist das Unternehmen aus dem ostwestfälischen Holzminden die Nummer vier der Branche.

Die wichtigste Triebkraft für Symrise ist derzeit das Geschäft in den Schwellenländern. In Lateinamerika und Asien wächst dank steigendem Wohlstand der Bedarf an Haushaltsartikeln und Lebensmitteln, die gut duften beziehungsweise schmecken. Symrise macht fast die Hälfte seines Umsatzes in Schwellenländern. In den Industrieländern kommt Symrise zugute, dass Geschmacks- und Modetrends schnell wechseln – mal ist Zitrone in, mal Apfel. Mit den Grundstoffen von Symrise können die großen Hersteller von Nahrungsmitteln und Konsumprodukten Trends kostengünstig umsetzen.

Die zehn wichtigsten Aktien-Regeln

Nach eigenen Angaben verwendet Symrise zu 70 Prozent natürliche Rohstoffe und zu 30 Prozent chemische (die vorwiegend für Parfüms oder Haushaltsprodukte). Um die Abhängigkeit von Rohstoffpreisen zu dämpfen, setzen die Holzmindener zunehmend auf die eigene Herstellung. Ein Meilenstein ist hier die Zusammenarbeit mit Vanillebauern in Madagaskar.

Langfristig besteht für Symrise eine Chance darin, für Lebensmittelkonzerne nicht nur Grundstoffe für Aroma und Geschmack zu liefern, sondern zugleich Bausteine für eine gesunde Ernährung. Mit dem Kauf der schwedischen Probi ist Symrise ins Geschäft mit probiotischen Substanzen für Joghurt und Getränke eingestiegen, Kunde ist hier unter anderem Danone. Die Zusammenarbeit mit Indevex Biotech (ebenfalls aus Schweden) erschließt das Geschäft mit proteinreichen Suppen für Menschen mit Ernährungsdefiziten. 500 Millionen Euro hat Symrise für weitere Zukäufe in der Kasse.

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