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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Anleihetipp - Microsoft: Mehr als nur Geld

Diese Netbooks haben Windows 8
Sony Vaio Duo 11Bei Sonys Windows-8-Rechner gibt das verschiebbare 11,6-Zoll-Display für Touch- und Stifteingabe die darunter versteckte Tastatur frei. Ab 1199 Euro
Asus Transformer Aio Im All-in-one-Rechner arbeitet ein Intel-PC-Prozessor. Wird das 18,8-Zoll-Display abgenommen, bietet ein sparsamer Tablet-Chip lange Laufzeiten. Preis offen
Dell XPS 12Das 180-Grad-Schwenkdisplay mit 12,5 Zoll Größe scheint fragil, ist aber robust gebaut. 1,5 Kilo Gewicht sind für ein Subnotebook noch okay. Ab 1199 Euro
Lenovo Thinkpad TwistPer Drehgelenk im Deckel lässt sich das Touchdisplay umklappen und das nur zwei Zentimeter dicke 1,6-Kilo-Notebook als Tablet nutzen. Ab 1070 Euro

Wer den US-Dollar nur als eine unter vielen Währungen betrachtet, die mal mehr, mal weniger stark sind, hat den eigentlichen Wert des Dollar nicht begriffen. Er ist viel mehr als nur ein Zahlungsmittel. In ihm manifestiert sich der Aufstieg der USA von den Anfängen bis zur Supermacht. Schon um 1700 lief der Handel in den britischen Kolonien in Nordamerika mit Silbermünzen, die wegen ihrer Herkunft spanische Dollar genannt wurden. 1792, wenige Jahre nach Gründung der USA und ihrem Sieg im Unabhängigkeitskrieg, wurde der Dollar offizielle Währung. Seitdem hat er alle Stürme überstanden: den amerikanischen Bürgerkrieg, die Weltwirtschaftskrise, beide Weltkriege. Bis heute ist der Dollar die wichtigste Transaktionswährung der Welt. Auf den größten Märkten (Öl, Devisen) wird zuallererst gegen Dollar gerechnet. Top-Länder wie China haben riesige Reserven in Dollar angelegt.

Wer langfristig im Dollar investieren will, bekommt für amerikanische Staatsanleihen (etwa US912828NT32) bei Laufzeit bis 2020 derzeit 1,3 Prozent pro Jahr. Wegen der hohen Schulden (106 Prozent der Wirtschaftsleistung) und des Streits um die Haushaltspolitik hat Standard & Poor’s den USA die Top-Note AAA aberkannt. Das US-Justizministerium klagt zwar dagegen, eine Hochstufung ist aber nicht in Sicht.

Besser als Staatsanleihen sind Dollar-Anleihen, die nach wie vor mit AAA ausgestattet sind und sogar noch etwas mehr abwerfen: Anleihen des Softwareimperiums Microsoft, die bis 2020 knapp 2,2 Prozent Rendite bieten. Zum Nennwert ab 2000 Dollar (1500 Euro) sind die Anleihen an deutschen Börsen handelbar.

Anleihe-Info: Microsoft
Kurs (in Prozent)105,99
Kupon (in Prozent)3,00
Rendite (in Prozent)2,15
Laufzeit bis 1. Oktober 2020
WährungUS-Dollar
ISINUS594918AH79

Mit der Dominanz seines Windows-Betriebssystems, umfangreicher Standardsoftware und IT-Service ist Microsoft eines der erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten. Seit Microsoft 1986 an die Börse ging, kamen traumhafte Gewinne zustande. Die Nettorendite (Reingewinn vom Umsatz) stieg von anfänglich rund 20 Prozent auf gut 30 Prozent. Bis heute hat Microsoft einen Eigenkapitalberg von über 70 Milliarden Dollar angehäuft, allein mehr als 50 Milliarden an Cash.

Die beliebtesten Anlageprodukte

Natürlich, bei so viel Substanz und operativer Stärke könnte man gleich die Aktie (US5949181045) kaufen. Die wirft mit rund drei Prozent Dividendenrendite sogar mehr ab als Microsoft-Anleihen. Dennoch ist nicht sicher, ob die Aktie 2020 noch mindestens da steht, wo sie heute notiert. Ziemlich sicher aber ist, dass das Unternehmen dann seine Anleihen zu 100 Prozent zurücknimmt – und man dafür echte US-Dollar bekommt.

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