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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

Warum Anleger weiterhin die Aktie der Hannover Rück ins Depot nehmen sollten oder sich Daimler-Zertifikate lohnen könnten. Aktien, Anleihen, Zertifikate und Fonds für die private Geldanlage.

Kursverlauf der Hannover-Rück-Aktie

Aktientipp - Hannover Rück: Nach 40 Prozent plus ist die Luft nicht raus

Jetzt Aktien wie die Hannover Rück zu kaufen mag nicht leichtfallen. Mehr als 40 Prozent stehen Anleger im Plus, die der Empfehlung aus WirtschaftsWoche 20/2012 gefolgt sind – und immer noch sind Aktien der Hannover Rück ein aussichtsreiches Investment.

Zunächst einmal bekommen Aktionäre des niedersächsischen Rückversicherers (zu 50,2 Prozent der Versicherungskonzern Talanx) nach der Hauptversammlung am 7. Mai je Aktie 2,60 Euro Dividende plus 40 Cent Bonus. Den Bonus gibt es wegen des außergewöhnlich hohen Gewinns 2012 (858 Millionen Euro netto, plus 42 Prozent). Selbst wenn 2013 nicht ganz so stark wird und der Bonus wegfällt, ergäben die für Frühjahr 2014 dann wahrscheinlichen 2,60 Euro je Anteil immer noch mehr als vier Prozent Rendite. Bleibt es bei der bisherigen Ausschüttungsquote von 35 bis 40 Prozent des Nettogewinns, sind gut 800 Millionen Euro Gewinn notwendig, um die Dividende zu halten.

10 Tipps für Börseneinsteiger

Das Kerngeschäft mit Schaden-Rückversicherungen (56 Prozent des Prämienvolumens) läuft gut. Bei den neuen Vertragsabschlüssen zu Beginn des Jahres konnten die hohen Prämien verteidigt werden. Dass die Schaden-Kostenquote auf 95,8 Prozent fiel (je 100 Euro Prämieneinnahmen fielen 95,80 Euro Auszahlungen und Verwaltungsaufwand an), ist ein Zeichen für die gestiegene Rentabilität.

Natürlich lassen sich Naturkatastrophen wie der Hurrikan Sandy (der bei der Hannover Rück im vergangenen Jahr mit 234 Millionen Euro zu Buche schlug) nicht vorhersagen. Doch auch bei einem Jahr mit mittelschwerem Schadenverlauf dürfte der Gewinn 2013 nicht wesentlich unter dem Niveau von 2012 liegen. Im Geschäft mit Personen-Rückversicherungen profitiert die Hannover Rück weiter vom steigenden Bedarf in den Schwellenländern. Bei den Finanzanlagen kalkulieren die Hannoveraner zwar mit einer niedrigeren Rendite, die aber können sie wahrscheinlich mit wachsenden Anlagebeständen zum Teil ausgleichen.

Insgesamt kann die Hannover Rück in diesem Jahr durchaus so viel verdienen, dass sie ihre gute Dividende hält und die Aktie weiterhin eine Gewinnbewertung (KGV 2013) von weniger als zehn aufweist.

Aktientipp - Deckers Outdoor: Vom Hippie-Ausstatter zum Modelabel

Kursverlauf der Deckers-Outdoor-Aktie

Mit der Rückkehr des Winters kehrten auch die Ungetüme an die Füße vieler Damen noch einmal zurück. Die Rede ist von den aus Schaffell gefertigten Stiefeln ohne Reißverschluss, sogenannten Ugg Boots. Sie sind seit nunmehr zehn Jahren ein Dauerbrenner. Bekanntester Anbieter von Ugg Boots ist Deckers Outdoor aus Goleta im US-Sonnenstaat Kalifornien. Das 1973 als Sandalen-Lieferant für Hippies gestartete Unternehmen witterte früh das Absatzpotenzial der Ugg Boots. Vor 18 Jahren sicherte sich Deckers die Markenrechte in den USA. Inzwischen gilt das für 140 Länder.

Die zehn wichtigsten Aktien-Regeln

Mit der steigenden Popularität haben sich die Ugg Boots zum wichtigsten Umsatzträger von Deckers entwickelt. Zuletzt trug die Marke 84 Prozent zu den Gesamteinnahmen bei. Dass eine so hohe Konzentration nicht immer rund läuft, zeigte sich 2012. Der im Vorjahr milde Winter und anziehende Materialkosten bremsten das Wachstum aus. Der Umsatz stieg nur noch um 2,7 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar, die Nettomarge fiel erstmals seit Jahren unter zehn Prozent. Das war ein Schock für die seit 2006 mit jährlichen Wachstumsraten von durchschnittlich 35 Prozent und Nettomargen von gut 14 Prozent verwöhnten Investoren. Der Aktienkurs verlor, gemessen am Höchstkurs 2011, zeitweise 76 Prozent. Das war eine Übertreibung nach unten. Der Trend hat inzwischen wieder gedreht. Das Management strebt für 2013 sieben Prozent Umsatzwachstum an. Deckers will sich verstärkt Männern zuwenden und die Modemarke Ugg noch stärker mit anderen Produktgruppen wie etwa Handtaschen ausbauen.

Anleihetipp - Edel: Musik ins Depot

Das ewige Leiden der T-Aktionäre
AbschlagDie Aktionäre der Deutschen Telekom müssen sich auf magere Zeiten einstellen. Nach Informationen des Handelsblatts prüft der Bonner Konzern eine Kürzung der Dividende um bis zu ein Drittel. Mit dem Schritt sollen dem Blatt zufolge mehr finanzielle Mittel freigesetzt werden - etwa für den Ausbau schneller Glasfaser- und Mobilfunknetze sowie für Investitionen in neue Geschäftsfelder. Die für dieses Jahr geplante Dividende von 0,70 Euro je Titel sei aber sicher. Die Aktie verlor rund drei Prozent. Die mögliche Kürzung wäre eine weitere Zumutung für die eh schon gebeutelten Aktionäre. Handelsblatt Online zeigt, was Anleger in den vergangenen Jahren alles erdulden mussten. Quelle: dpa
Als die Deutschen plötzlich zu Aktionären wurden: Nach einem beispiellosen medialen Tam Tam geht die Deutsche Telekom am 18. November 1996 an die Börse; die T-Aktie ist die neue Volksaktie. Der Einführungspreis beträgt 28,50 D-Mark. Schon am ersten Handelstag springt der Kurs auf über 33 Mark, umgerechnet 17,33 Euro. Der Macher: Der damalige Telekom-Chef Ron Sommer. Quelle: dpa
Aller Anfang ist schwer: Vor dem Gang an die Börse setzt niemand auch nur einen Pfifferling auf das Staatsunternehmen. Der Zorn potentieller Anleger entlädt sich an den neuen Telefontarifen, der Telekom-Chef wird zum Buhmann der Nation. Trotz aller Querelen im Umfeld hält Sommer am Börsenfahrplan fest. Quelle: dpa
Der Erfolg ist durchschlagend: Die zweite Tranche der T-Aktien geht am 28. Juni 1999 an die Börse. Der Ausgabepreis liegt bei 39,50 Euro - und damit fast dreimal so hoch wie beim ersten Mal. Quelle: WirtschaftsWoche
Innerhalb der nächsten Monate steigt die Aktie in ungeahnte Höhen. Der absolute Höhepunkt ist am 6. März 2000 erreicht mit - Achtung, Taschentücher bereithalten - 103,50 Euro. Quelle: dpa
Im Millenniums-Börsenrausch schubst die Telekom auch ihre Internet-Tochter T-Online aufs Börsenparkett. Sechs Jahre hält das Gastspiel an, dann wird T-Online wieder in den Mutterkonzern eingegliedert. Aktionäre erhalten für 25 T-Online-Aktien 13 Aktien der Telekom. Gewinne haben sie mit T-Online nicht gemacht. Quelle: dpa
T-Aktie - Klappe, die dritte: Die dritte Tranche der Telekom-Papiere wird am 19. Juni 2000 an der Börse platziert. Der Ausgabepreis liegt bei 66,50 Euro und ist damit spürbar günstiger als bereits gehandelte Papiere. Frühzeichner zahlen sogar weitere drei Euro weniger. Am ersten Handelstag sinkt der Kurs jedoch auf 65,79 Euro - im Nachhinein ein erstes Alarmzeichen. Quelle: REUTERS

Das Internet spielte der Musikindustrie in den vergangenen 15 Jahren das Lied vom Tod. Heute sind es ausgerechnet Musik-Bezahldienste im Internet und Smartphones, die der Branche wieder Leben einhauchen. Zum ersten Mal seit 1999 sind die Umsätze der Musikindustrie weltweit im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen. Die Zahl der Nutzer von Musik-Bezahldiensten erhöhte sich 2012 um 44 Prozent auf 20 Millionen. In den vergangenen sechs Monaten haben zwei Drittel aller Internet-Nutzer derartige Dienste abgerufen.

Auch Anleger können davon profitieren – etwa mit Anleihen der Edel AG. Die Hamburger sind zugleich Musikunternehmen, Buchverlag und Druckhaus. 1986 vom heutigen Großaktionär Michael Haentjes als Versand für Filmmusik gegründet, folgte 1998 der Börsengang. Haentjes hält heute 64 Prozent der Aktien. Kerngeschäft ist immer noch der Bereich Musik. Edel produziert Inhalte, vermarktet Künstler (etwa den Techno-Papst Scooter), organisiert den Vertrieb und treibt Rechnungen ein, was vor allem im Bereich digitale Musik kein leichtes Geschäft ist.

Meilensteine des Dax

Aus dem Digitalgeschäft kommt das Wachstum. Die Konzerntochter Kontor New Media verzeichnete im vergangenen Jahr 49 Prozent Umsatzplus auf 24 Millionen Euro.

Im Buchgeschäft baut Edel einen reinen E-Book-Verlag auf und konzentriert sich dabei auf Werke, die im herkömmlichen Buchhandel nicht mehr zu haben sind. Deren Preis kann Edel dann weitgehend autonom bestimmen. Das Geschäft mit digitalen Büchern ist in Deutschland noch recht klein, es besteht also Nachholbedarf.

Anleihe-Info: Edel
Kurs (in Prozent) 104,80
Kupon (in Prozent) 7,00
Rendite (in Prozent)5,31
Laufzeit bis 22. Mai 2016
WährungEuro
ISIN DE000A1KQYG8

2012 kletterte der Umsatz von 137 Millionen Euro auf 146 Millionen Euro. Dieser Anstieg ist bemerkenswert, weil der Musikmarkt in Deutschland, anders als weltweit, 2012 noch stagnierte. Wenn die Musikbranche 2013 auch hierzulande zulegt, dürfte Edel bis Ende des Jahres an die 160 Millionen Euro Umsatz schaffen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) kann dann 15 Millionen Euro erreichen, plus acht Prozent gegenüber 2012. Daran gemessen ist die Nettoverschuldung von 16 Millionen Euro übersichtlich. In den Büchern stehen 29,3 Millionen Euro Eigenkapital, gut ein Viertel der Bilanzsumme.

Branchenaussichten und Geschäftsentwicklung stimmen. Über ein Rating verfügt Edel aber nicht, zudem ist die Anleihe nicht sehr liquide. Anleger sollten nur mit Limit ordern und nicht alles auf diese Karte setzen – die Anleihe taugt als spekulative Ergänzung des Bond-Depots.

Zertifikattipp - Daimler: Schnelle Vehikel für die Aufholjagd

Bei diesen Aktien steigt die Dividende

Von der einstigen Spitzenposition in der Autobranche ist Daimler weit entfernt: Die Nettorendite (Reingewinn vom Umsatz) liegt mit etwas mehr als vier Prozent hinter der des Konkurrenten BMW (6,5 Prozent); beim Geschäftsvolumen (in diesem Jahr rund 115 Milliarden Euro) hat Volkswagen mit mehr als 200 Milliarden Euro Daimler abgehängt. Dass der Vertrag von Chef Dieter Zetsche nur um drei Jahre verlängert wurde, zeigt, wie sehr die Stuttgarter unter Erfolgsdruck stehen.

Daimler-Aktien macht das zu einem Kandidaten für eine Aufholjagd. Die Gewinnbewertung ist günstig, die Dividende ansehnlich. Wer das Investment zuspitzen will, kann auf Zertifikate setzen: Faktorpapiere für schnelle Gewinne; Bonuszertifikate bringen auch dann Rendite, wenn die Daimler-Aktie auf der Stelle tritt.

Feintuning für den Stern
Anlage- und Hebelpapiere für einen weiteren Anstieg der Daimler-Aktie (aktuell 45,30 Euro)
Bonuszertifikat für AnlegerFaktorzertifikat für Spekulanten
Kurs (Euro)45,80155,20
Stoppkurs (Euro)38,90124,16
FunktionBietet maximal 52 Euro Rückzahlung (plus 13,5 Prozent, annualisiert 10,5 Prozent), wenn Daimler-Aktie bis Fälligkeit (20. Juni 2014) mindestens bei 30 Euro notiert (33,7 Prozent Puffer); sinkt Daimler auf 30 Euro und tiefer, läuft Zertifikat wie AktieVerstärkt die täglichen Schwankungen um den Faktor vier; Beispiel: Steigt die Daimler-Aktie an einem Tag um 2,5 Prozent, gewinnt das Zertifikat etwa 10 Prozent; keine Laufzeitgrenze, kein Knockout, aber Verlustrisiko in Seitwärtsphasen
Kauf-Verkaufs-Spanne0,6 Prozent0,3 Prozent
Emittentin (Ausfallprämie)BNP Paribas (1,5 Prozent = mittleres Ausfallrisiko)Commerzbank (2,2 Prozent = erhöhtes Risiko)
ISINDE000BP2XTT7DE000CZ0VVQ4
Chance/Risiko6/510/9
Quelle: Thomson Reuters, Bloomberg

Die Chancen für die Stuttgarter stehen nicht schlecht. Im Kerngeschäft der Marke Mercedes kommt die kompakte A-Klasse gut an, im gehobenen Segment steht der wichtigste Umsatzträger neu am Start, die E-Klasse; im Sommer folgt eine neue Top-Limousine.

Der größte Hebel für Daimler ist das Nutzfahrzeuggeschäft. Hier machen die Stuttgarter rund 40 Prozent ihrer Umsätze, aber nur 20 Prozent ihrer operativen Gewinne. Wenn sich die Konjunktur in den Industriestaaten stabilisiert und die Nachfrage in den Schwellenländern weiter zulegt, wird sich die Aufholjagd von Daimler vor allem dank Lastern und Lieferwagen beschleunigen.

Und die von Zetsche angekündigten Sparmaßnahmen werden dazu beitragen, dass Daimler auch bei der Rendite wieder vorne mitfährt.

Fonsdtipp - Bantleon Opportunities L PA: Bankverstaatlichung trifft Risiko-Anleihen

Kursverlauf Bantleon Opportunities L PA

Vorsichtige Anleger sind in soliden Mischfonds gut aufgehoben. Die Spitzenreiter im Einjahresvergleich haben die Performance allerdings mitunter durch sehr hohe Aktienquoten gemacht oder sind riskante Wetten mit Unternehmensanleihen schwächerer Bonität oder nachrangig besicherten Bankanleihen eingegangen. Anders der Bantleon Opportunities, bei dem der Kapitalerhalt das oberste Ziel ist. Deutsche und französische Staatsanleihen sowie Pfandbriefe aus Deutschland, Österreich, Finnland und den Niederlanden bilden das Fundament.

Als die niederländische SNS-Bank im Februar verstaatlicht wurde, haben die Gläubiger nachrangiger Anleihen ihren Einsatz verloren. Bantleon konnte sogar profitieren. Im Fonds stecken SNS-Pfandbriefe mit einem Anteil von 1,1 Prozent des Fondsvermögens. Ihr Kurs stieg damals sogar um zwei Prozent. Deshalb macht sich der Leiter des Portfoliomanagements, Stephan Kuhnke, wenig Sorgen: „Die Pfandbriefe sind durch Wohnbaukredite gedeckt und haben einen hohen Sicherheitspuffer, falls die Wohnimmobilienpreise in den Niederlanden weiter sinken sollten.“

Die größten Hedge-Fonds der Welt

Kursgewinne des Anleihenbestandes haben die Fondsperformance in der Vergangenheit unterstützt. „Der niedrige Zinskupon bei längeren Laufzeiten bietet allerdings keinen Schutz mehr vor Kursverlusten, falls die Zinsen steigen sollten“, sagt Kuhnke. Sein Team kann dann die Anleihelaufzeiten stark verkürzen.

In Arbeit
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Derzeit ruht seine Hoffnung auf Aktien. Das hauseigene Computermodell liefert klare Signale für einen konjunkturellen Aufschwung. Vor einer Woche gab es bei den US-Arbeitsmarktdaten eine positive Überraschung. Frühindikatoren wie der ifo-Geschäftsklimaindex und der Euro-Einkaufsmanagerindex sind mehrere Male gestiegen. „Noch mindestens bis zum dritten Quartal 2013 bleibt das Umfeld für Aktien positiv“, glaubt Kuhnke. Derzeit investiert sein Team die maximal möglichen 40 Prozent des Fondsvermögens in Aktien. Das System hat bislang die Schwächephasen am Aktienmarkt treffsicher erkannt und die Aktienquote gleich auf null gesetzt. Um günstig und schnell zu handeln, nutzt es dazu liquide Dax- und Euro-Stoxx-Futures.

Podcast: Money Master

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