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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

Seit Jahresbeginn befindet sich die Aktie des Autovermieters Sixt deutlich im Plus. Nach den jüngsten Erfolgen mit Carsharing dürfte die Aktie noch weiterhin zulegen. Aktien, Anleihen, Zertifikate und Fonds für die private Geldanlage.

Kursverlauf der Sixt--Vorzugsaktie

Aktientipp - Sixt: Wer kein Auto hat, der mietet sich eben eins

Während große Autohersteller gegen die wachsende Tendenz ankämpfen, dass bei vielen Menschen das eigene Gefährt an Bedeutung verliert, kommt das einem Spezialisten an der deutschen Börse zugute: dem SDax-Unternehmen Sixt, das sich auf die Vermietung von Autos und die dazu angrenzenden Geschäfte (Leasing, Flottenmanagement) konzentriert.

Jüngste Wachstumssparte ist das Carsharing, bei dem Sixt mit dem Premiumhersteller BMW zusammenarbeitet. Unter dem Label „Drive Now“ hat Sixt derzeit 1700 Vermietfahrzeuge in Berlin, München, Düsseldorf und Köln im Angebot. In San Francisco ist die Vermietung von Elektrofahrzeugen angelaufen. Knapp 140 000 Kunden hat Sixt bisher gewonnen. Der Bundesverband Carsharing rechnet hoch, dass sich die Zahl der Nutzer dieses Vermietmodells in den nächsten zehn Jahren verzehnfacht. Zusammen mit Peugeot betreibt Sixt nun auch Carsharing für Unternehmenskunden. Für viele Betriebe könnte das eine neue Version des Flottenmanagements werden.

10 Tipps für Börseneinsteiger

Im klassischen Vermietgeschäft, das für Sixt rund 70 Prozent der Umsätze und 80 Prozent der Vorsteuergewinne einbringt, ist die wichtigste Offensive derzeit die Expansion in den USA. Seit Anfang des Jahres hat Sixt eigene Standorte in Florida, Georgia, Arizona und Washington; dazu kommen zunehmend neue Franchisepartner, wie soeben in Florida.

Die Expansion in den USA und in außereuropäischen Ländern (in Weißrussland wurde eine neue Allianz mit der nationalen Fluggesellschaft gegründet) dürfte ebenso wie Drive Now in Deutschland dazu beitragen, dass Sixt weiter zulegt. Nach knapp 1,59 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr sind in diesem Jahr 1,62 Milliarden möglich. Die operativen Margen sind in etwa stabil, netto sollten damit rund 80 Millionen Euro bleiben. Auch wenn die Dividende nächstes Jahr nicht mehr die Höhe der Jubiläumsausschüttung (für 2012: 1,02 Euro) erreicht, könnten für die Sixt-Vorzugsaktien 90 Cent je Anteil möglich sein. Bei Kursen von 14,80 Euro wären das mehr als sechs Prozent Rendite.

Sixt-Vorzüge (seit Empfehlung der WirtschaftsWoche am 12.01.2013 plus 14 Prozent), sind weiterhin ein Favorit unter heimischen Spezialwerten.

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