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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Zertifikattipp - Credit Suisse: Kurspotenzial dank Milliardengewinn

Kleine Börsenchronik - Dax auf Rekordjagd
Dax-Höchststand Quelle: dpa
Foto vom roten Platz in Moskow Quelle: AP
Foto der US-Notenbank Quelle: dapd
Foto von Verona Pooth Quelle: dpa/dpaweb
Foto des Anschlages auf das World-Trade-Center am 11. September 2001 Quelle: REUTERS
Foto des Irakkrieges Quelle: dpa
Schriftzug IKB Quelle: dpa

Credit Suisse, die zweitgrößte Bank der Schweiz, hat mit 1,3 Milliarden Franken im ersten Quartal netto so viel verdient wie im ganzen Jahr 2012. Kostensenkungen und der Abbau von Risiken – Mitte 2011 eingeleitet – tragen nun Früchte und dürften der CS spätestens im nächsten Jahr wieder Gewinne wie in guten Zeiten vor der Finanzkrise bescheren: zwischen fünf und sieben Milliarden Franken im Jahr. Umgerechnet auf jede einzelne Aktie, wären das rund 4,00 bis 5,50 Franken. Allein bei einer zehnfachen Gewinnbewertung hat die Aktie angesichts aktueller Notierungen um 27 Franken deutliches Kurspotenzial. Für Zertifikate sind CS-Aktien damit ein vielversprechender Basiswert.

Schweizer Bank für alle Fälle: Anlagezertifikat und Hebelpapier für den weiteren Anstieg der Credit-Suisse-Aktie (aktuell 26,96 CHF)
Discount für AnlegerLongzertifikat für Spekulanten
Kurs (Euro)23,007,10
Stoppkurs (Euro)19,595,33
FunktionBietet bis Fälligkeit (19. Juni 2014) 14,7 Prozent Rabatt auf den Aktienkurs, begrenzt den Gewinn dafür auf 12,2 Prozent (Cap bei 25,81 CHF); Aktienrückgänge unter Einstand führen zu Verlust; dank Währungssicherung wird ein CHF als ein Euro gerechnetVerstärkt die Kursbewegungen der Aktie derzeit um das Dreifache; Beispiel: Steigt die Aktie um 2 Prozent, gewinnt das Zertifikat rund 6 Prozent; keine Laufzeitgrenze; Achtung: Sinkt Aktie auf oder unter Basispreis (aktuell 18,47 CHF), entsteht Totalverlust
Kauf-Verkaufs-Spanne0,2 Prozent1,3 Prozent
Emittentin (Ausfallprämie)Commerzbank (1,6 Prozent = mittleres Ausfallrisiko)HSBC Trinkaus (0,8 Prozent = geringes Ausfallrisiko)
ISINDE000CK66L28DE000TB5JBD7
Chance/Risiko6/510/9
Quelle: Thomson Reuters; Stand: 06.06.2013

Die neue Stärke der CS kommt an. Im Privatbankgeschäft wuchsen die verwalteten Gelder binnen Jahresfrist um neun Prozent auf 1311 Milliarden Franken. Dank niedriger Personalkosten klettern die Margen. Der größte Gewinnschub kommt aus dem Investmentbanking, dem Geschäft rund um Wertpapiere, das derzeit vom lebhaften Börsenumfeld profitiert. Allerdings fahren die Schweizer ihre risikogewichteten Aktiva zurück, senken also den Anteil wackliger Kredite, Wertpapiere oder Beteiligungen. Damit sollte die CS auch in ruhigeren Börsenzeiten stetige Erträge erzielen. Dass sie die Risikoaktiva mit 15 Prozent Eigenkapital unterlegt, ist ein veritabler Schutz in Krisenzeiten. Die guten Gewinnaussichten sind auch der Grund dafür, dass die CS-Manager keine Angst vor möglichen Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe haben. Wie andere Banken war die CS wegen Steuerangelegenheiten ins Visier des US-Justizministeriums geraten.

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