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Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Zertifikattipp - Daimler: Schnelle Vehikel für die Aufholjagd

Bei diesen Aktien steigt die Dividende

Von der einstigen Spitzenposition in der Autobranche ist Daimler weit entfernt: Die Nettorendite (Reingewinn vom Umsatz) liegt mit etwas mehr als vier Prozent hinter der des Konkurrenten BMW (6,5 Prozent); beim Geschäftsvolumen (in diesem Jahr rund 115 Milliarden Euro) hat Volkswagen mit mehr als 200 Milliarden Euro Daimler abgehängt. Dass der Vertrag von Chef Dieter Zetsche nur um drei Jahre verlängert wurde, zeigt, wie sehr die Stuttgarter unter Erfolgsdruck stehen.

Daimler-Aktien macht das zu einem Kandidaten für eine Aufholjagd. Die Gewinnbewertung ist günstig, die Dividende ansehnlich. Wer das Investment zuspitzen will, kann auf Zertifikate setzen: Faktorpapiere für schnelle Gewinne; Bonuszertifikate bringen auch dann Rendite, wenn die Daimler-Aktie auf der Stelle tritt.

Feintuning für den Stern
Anlage- und Hebelpapiere für einen weiteren Anstieg der Daimler-Aktie (aktuell 45,30 Euro)
Bonuszertifikat für AnlegerFaktorzertifikat für Spekulanten
Kurs (Euro)45,80155,20
Stoppkurs (Euro)38,90124,16
FunktionBietet maximal 52 Euro Rückzahlung (plus 13,5 Prozent, annualisiert 10,5 Prozent), wenn Daimler-Aktie bis Fälligkeit (20. Juni 2014) mindestens bei 30 Euro notiert (33,7 Prozent Puffer); sinkt Daimler auf 30 Euro und tiefer, läuft Zertifikat wie AktieVerstärkt die täglichen Schwankungen um den Faktor vier; Beispiel: Steigt die Daimler-Aktie an einem Tag um 2,5 Prozent, gewinnt das Zertifikat etwa 10 Prozent; keine Laufzeitgrenze, kein Knockout, aber Verlustrisiko in Seitwärtsphasen
Kauf-Verkaufs-Spanne0,6 Prozent0,3 Prozent
Emittentin (Ausfallprämie)BNP Paribas (1,5 Prozent = mittleres Ausfallrisiko)Commerzbank (2,2 Prozent = erhöhtes Risiko)
ISINDE000BP2XTT7DE000CZ0VVQ4
Chance/Risiko6/510/9
Quelle: Thomson Reuters, Bloomberg

Die Chancen für die Stuttgarter stehen nicht schlecht. Im Kerngeschäft der Marke Mercedes kommt die kompakte A-Klasse gut an, im gehobenen Segment steht der wichtigste Umsatzträger neu am Start, die E-Klasse; im Sommer folgt eine neue Top-Limousine.

Der größte Hebel für Daimler ist das Nutzfahrzeuggeschäft. Hier machen die Stuttgarter rund 40 Prozent ihrer Umsätze, aber nur 20 Prozent ihrer operativen Gewinne. Wenn sich die Konjunktur in den Industriestaaten stabilisiert und die Nachfrage in den Schwellenländern weiter zulegt, wird sich die Aufholjagd von Daimler vor allem dank Lastern und Lieferwagen beschleunigen.

Und die von Zetsche angekündigten Sparmaßnahmen werden dazu beitragen, dass Daimler auch bei der Rendite wieder vorne mitfährt.

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