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Aktienemissionen Knaus Tabbert muss mit weniger IPO-Erlös rechnen

Das Unternehmen könnte weniger Geld bei seinem morgigen Börsengang einnehmen als erwartet. Der Preis pro Aktie liegt laut Insidern deutlich niedriger.

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Das Unternehmen will den ersten Börsengang in Deutschland nach der Sommerpause feiern. Quelle: Reuters

Der bayerische Wohnwagenbauer wird bei seinem geplanten Börsengang einem Insider zufolge möglicherweise weniger Geld einsammeln als erhofft. Der Preis pro Aktie werde wohl zwischen 58 und 60 Euro liegen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Knaus Tabbert selbst hatte bei einem Angebotspreis bis zu 74 Euro je Aktie auf 366 Millionen Euro gehofft.

Von dem Erlös sollen 20 bis 25 Millionen Euro dem Unternehmen selbst zugute kommen; damit soll eine Fabrik für Kastenwagen in Ungarn finanziert werden, die die Nummer drei auf dem europäischen Wohnmobil- und Caravan-Markt in etwa einem Jahr in Betrieb nehmen will. Der Löwenanteil geht an den niederländischen Finanzinvestor HTP Investments, der die Firma Tabbert vor elf Jahren aus der Insolvenz herausgekauft und saniert hatte.

Knaus Tabbert will am 23. September sein Debüt im streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse feiern. Es wäre der erste Börsengang in Deutschland nach der Sommerpause.

Mehr: Der Markt für Börsengänge läuft heiß.

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