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Akzo Nobel Gewinnwarnung drückt Dulux-Hersteller

Wegen steigender Kosten rechnet Akzo Nobel, nicht mehr einen operativen Gewinn von 100 Millionen Euro zu erreichen. Anleger reagierten, die Aktien des niederländischen Wandfarbenherstellers fielen um knapp vier Prozent.

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Die Akzo-Eigner wollten noch am Freitag zur Hauptversammlung zusammenkommen. Dort sollte der neue Chef Thierry Vanlancker die Firmenstrategie erläutern. Quelle: Reuters

Frankfurt Eine Gewinnwarnung hat Akzo Nobel am Freitag auf Talfahrt geschickt. Die Aktien des niederländischen Wandfarbenherstellers fielen um knapp vier Prozent und steuerten auf den größten Tagesverlust seit einem Jahr zu.

Wegen steigender Kosten rechnet das unter anderem durch seine Marke Dulux bekannte Unternehmen nicht mehr damit, 2017 einen operativen Gewinn von 100 Millionen Euro zu erreichen. Dieses Ziel hatte es vorgegeben, als es im Mai die 23,3 Milliarden schwere Offerte des US-Rivalen PPG zurückgewiesen hatte. Parallel dazu gibt Akzo-Finanzchefin Maelys Castella ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Bereits im Juli war der damalige Chef Ton Buechner mit einer ähnlichen Begründung zurückgetreten.

Die Akzo-Eigner wollten noch am Freitag zur Hauptversammlung zusammenkommen. Dort sollte der neue Chef Thierry Vanlancker die Firmenstrategie erläutern. Zuvor hatten sich Akzo und der Großaktionär Elliott monatelang über die PPG-Offerte gestritten.

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