Ally-Börsengang USA holen sich 2,4 Milliarden Dollar zurück

Vor fünf Jahren wurde der US-Finanzkonzern Ally Financial mit Steuergeldern gerettet. Nun bringen die USA die einstige Tochter von General Motors an die Börse - und gehen mit einem Plus aus der Rettung heraus.

Der Börsengang des teilverstaatlichten Autofinanzierers Ally Financial bringt der US-Regierung rund 2,4 Milliarden Dollar ein. Quelle: REUTERS

Der US-Steuerzahler geht mit einem Plus aus der fünf Jahre zurückliegenden Rettung des Finanzkonzerns Ally Financial heraus. Das Finanzministerium kündigte am späten Mittwoch (Ortszeit) an, beim anstehenden Börsengang der einstigen Tochter von General Motors knapp 2,4 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) einzunehmen.

Damit beläuft sich die gesamte Summe, die der Staat seit der Rettung des teilverstaatlichten Autofinanzierers zurückerhalten hat, auf 17,7 Milliarden Dollar. Die Regierung hatte in der Finanzkrise 17,2 Milliarden Dollar in Ally Financial gepumpt, um die Firma vor dem Umkippen zu bewahren.

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Ally Financial hieß früher GMAC und finanzierte vor allem Autos für General Motors. Zudem war das Unternehmen ein großer Hausfinanzierer, was in der Krise zum existenziellen Problem wurde. Mittlerweile hat sich Ally Financial als Bank breiter aufgestellt.

Ally ist eine der letzten Firmen aus Krisenzeiten, an der der Staat noch beteiligt ist. Das Finanzministerium hatte zwischenzeitlich immer wieder Aktienpakete direkt an Investoren abgegeben. Mit dem Börsengang ließ sich Ally Financial aber drei Jahre Zeit. Er findet nun an diesem Donnerstag statt. Auch danach wird der Staat noch 17 Prozent der Anteile halten.

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