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Angebot geplatzt Hongkonger Börse will Londoner Konkurrenten nicht mehr übernehmen

Die Übernahme sollte 39 Milliarden Dollar kosten und war bereits gefeiert worden: Jetzt wird die Londoner Börse doch nicht Teil des Hongkonger Börsenbetreibers.

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Der Hongkonger Börsenbetreiber HKEX gibt seine Übernahmepläne für den britischen Konkurrenten LSE auf. Es sei nicht gelungen, das Management der London Stock Exchange (LSE) von dem Geschäft zu überzeugen, begründete die Hong Kong Exchanges and Clearing (HKEX) am Dienstag ihren Rückzug. Sie hatte 39 Milliarden Dollar für die Übernahme geboten. Man sei nach wie vor der Ansicht, dass ein Zusammengehen der beiden Börsen strategisch richtig gewesen wäre.

Die Hongkonger hatten im September überraschend für den Londoner Konzern geboten. Das Angebot sollte aber nur zum Tragen kommen, wenn die LSE auf die 24 Milliarden Euro teure Übernahme des Datenanbieters Refinitiv verzichtet. Dieser Zukauf war aber im Sommer in großer Einigkeit beschlossen und von den Aktionären gefeiert worden. Analysten und Anleger waren deshalb von Beginn an skeptisch, was die Chancen der Asiaten anging.

Die LSE war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. 

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