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Anleihemarkt Ungarn verkauft mehr Anleihen als geplant

Umgerechnet 153 Millionen Euro lieh sich der ungarische Staat am Donnerstag auf den Finanzmärkten. Händler sprachen von einem guten Ergebnis. Allerdings stiegen die Anleihe-Renditen.

Ein ungarischer Währungshändler: Die erfolgreiche Staatsanleihe hatte nur kurze Auswirkungen auf den Forint. Quelle: Reuters

FrankfurtDank großer Nachfrage hat Ungarn am Donnerstag mehr Anleihen verkauft als geplant. Mit 46 Milliarden Forint (153 Millionen Euro) lag das Emissionsvolumen um acht Milliarden Forint über dem ursprünglich angepeilten Betrag. Allerdings stiegen die Renditen der drei- und fünfjährigen Papiere auf 8,38 beziehungsweise 8,68 Prozent. „Das ist ein recht gutes Ergebnis, vor allem nach der schwachen spanischen Auktion heute“, sagte ein Börsianer. Die ungarischen Papiere seien attraktiv, selbst wenn die dortige Notenbank den Leitzins von derzeit sechs Prozent anhebe. Der ungarische Forint zog in Reaktion auf die Platzierung zunächst an, bröckelte dann aber schnell wieder ab. Ein Euro kostete am Mittag 314,10 Forint. Der Budapester Leitindex lag kaum verändert bei 16.723 Punkten.

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