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Apple "Follow me, I Cahn"

Die Cash-Reserven des Giganten ziehen aggressive Investoren an. Anleger sollten ihnen jetzt noch nicht folgen. Viel hängt davon ab, wie das neue iPhone einschlägt.

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Obwohl Carl Icahn sich in Apple eingekauft hat, sollten Anleger nicht unbedingt seinem Beispiel folgen Quelle: dpa

Welcher Teufel hat Carl Icahn da geritten? Der berühmte US-Investor und Firmenkäufer gab seinen Einstieg bei Apple über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt – und gleich ein Kursziel von 700 Dollar für die Aktie aus. Die notierte da noch bei 480 Dollar, nimmt inzwischen Kurs auf die 500. Fast täglich twittert Icahn nun seine Meinung zur Apple-Aktie – vor allem, dass diese viel zu billig sei. Offenbar hofft der 77-jährige Investor, dessen Apple-Paket 1,5 Milliarden Dollar wert sein soll, auf zahlreiche Follower. Nicht nur auf Twitter, sondern vor allem an der Börse, damit diese mit Folgekäufen den Wert seines Paketchens treiben.

Zumindest einen Follower hat Icahn, auf Twitter schon "iCahn" getauft, gefunden: Hedgefondskollege George Soros stockte kurz nach Icahn sein Apple-Paket auf. Doch wo im Stile halbseidener Tippgeber plumpe Kaufempfehlungen getwittert werden, ist es für Anleger meist besser, sich fernzuhalten. "Man sollte sich jetzt nicht an Icahns Rockzipfel hängen", warnt Eric Parnell, Gründer des Vermögensverwalters Gerring Wealth Management. Die Apple-Aktie hat seit ihrem Tief bei 390 Dollar im April schon 38 Prozent gutgemacht – eine Korrektur könnte anstehen, die Anlegern günstigere Einstiegskurse beschert.

Leute wie Icahn haben eine ganz eigene Agenda

Eine Überraschung wäre das nicht, meint Parnell. In einem Beitrag für die US-Finanzseite "Seeking Alpha" hat er Icahn-Deals der letzten fünf Jahren untersucht. Bei den Icahn-Investments Nuance (Sprach- und Bildbearbeitung), Netflix (Internet-TV), Clorox, Hain (beide Konsum) sowie Yahoo folgten dem anfänglich starken Icahn-Kurssprung meist bittere Korrekturen. Nuance etwa stiegen nach Icahns Kauf im April zwar noch von 21,90 auf 23,40 Dollar, rutschten dann aber auf unter 20 Dollar. Clorox verloren 2011 vom Icahn-Peak zehn Prozent, und Yahoo 2008 – natürlich auch finanzkrisenbedingt – 40 Prozent. Aktien, die nach Icahns Einstieg lange stiegen, hat Pernell nicht gefunden.

Leute wie Icahn haben oft ihre ganz eigene Agenda beim Erwerb von Aktien. Wer ihnen mit Verzögerung einfach folgt, kann auf die Nase fallen. Ob Icahns heiße Apple-Wette aufgeht, darauf werden Anleger spätestens am 10. September erste Hinweise bekommen. Dann wird Apple – früher als erwartet – sein neuestes iPhone vorstellen. Wie an keinem anderen Produkt hängen Apples Umsätze und Gewinne an dem Smartphone; es bringt rund die Hälfte des Apple-Umsatzes und fast 65 Prozent des Vorsteuergewinns.

Apple braucht eine Sensation

Doch nicht weniger als eine technische Sensation wäre nötig, um Apple, das zuletzt an der Börse den Ruf des langweiligen Value-Unternehmens erworben hat, wieder in Richtung der alten Kurshochs von vor einem Jahr zu treiben. Zuletzt ist Apple haargenau das geworden, was der verstorbene Gründer Steve Jobs immer verhindern wollte: vorhersehbar. Im zweiten Quartal 2013 setzte der High-Tech-Konzern 35,3 Milliarden Dollar um, nur noch ein knappes Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sank um 22 Prozent, wenn auch von üppigem Niveau aus.

Apple-Chef Tim Cook hat nun für den Herbst und das kommende Jahr "großartige" neue Produkte versprochen. Doch der ganz große Wurf dürfte kaum dabei sein. Das lange erwartete Apple-TV-Gerät lässt auf sich warten; auch ein preisgünstiges Apple-Einsteigerhandy fehlt noch. Allenfalls eine i-Armbanduhr könnte kommen, die aber haut zu Recht keinen Anleger vom Hocker. Zu viel hängt weiterhin ab vom Verkaufserfolg der beiden umsatzträchtigsten Produkte, iPhone und iPad.

Ein neuer Hype ist nicht drin

Was Apple Neues bringt
Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Generalüberholung des Betriebssystems für das Smartphone iPhone und den Tablet-Computer iPad. Unter anderem hat das Design eine Generalüberholung erfahren und ist durch den Verzicht auf viele 3D-Logos „flacher“ in der Ansicht geworden. Quelle: REUTERS
Das Betriebssystem iOS 7 sei die wichtigste Änderung an der Software seitdem das iPhone auf den Markt gekommen sei, so Apple. Von den Neuerungen sollen auch ältere Geräte bis zum iPhone 4 profitieren können. Verfügbar wird die Software ab Herbst sein. Quelle: REUTERS
Der Wechsel zwischen mehreren Webseiten wird bei iOS 7 durch ein neues Scroll-Feature ermöglicht. Quelle: REUTERS
Auch der Mediendienst iTunes erhält einen neuen Anstrich. Quelle: REUTERS
Es ist keine Revolution, aber Apple bietet jetzt einen eigenen Streaming-Dienst an, der Musik etwa auf das iPhone überträgt: „iTunes Radio“. Der Dienst ist jedoch vorerst nur in den USA erhältlich. Quelle: dpa
Das Angebot „iTunes Radio“ enthält Werbeanzeigen und ist kostenfrei. Quelle: AP
Apple hat zudem ein neue Betriebssystem mit dem Namen OS X Mavericks vorgestellt für die Computer und Notebooks des Hauses. Die Neuentwicklung soll unter anderem eine engere Verzahnung mit iPhones und iPads ermöglichen. Quelle: dpa

Das neueste iPhone wird zwar besser und leichter sein als seine Vorgänger; es dürfte aber kaum in der Lage sein, einen ähnlichen Hype auszulösen wie das erste iPhone oder der Tablet-Rechner iPad. "Somit dürfte auch die Aktie vorerst keine großen Sprünge mehr machen", meint Investor Peter Dreide von TBF Asset Management. "Apple ist zwar nicht teuer und der Kurs daher nach unten gut abgesichert", meint Dreide, "aber eine Rückkehr zum alten Hype ist nicht drin."

Die Zeiten, in denen das iPhone Trends setzte, sind vorbei. Das macht nun das von Google forcierte Android-Lager, allen voran Samsung. Laut jüngsten Zahlen des IT-Beraters Gartner lieferte Samsung im zweiten Quartal 31,7 Prozent aller weltweit verkauften Smartphones – ein Plus von zwei Prozentpunkten gegenüber 2012. Apples Anteil sank von 18,8 auf 14,2 Prozent. Weil der Markt wächst, verkaufte Apple trotzdem rund drei Millionen iPhones mehr.

Android holt auf

Dramatischer hat sich Apples Anteil bei den Betriebssystemen verschoben. Laut Gartner hat das Google-System Android nun einen Marktanteil von 79 Prozent, ein Plus von sagenhaften 15 Prozentpunkten in nur einem Jahr. Apple folgt mit weitem Abstand auf dem zweiten Rang mit 14,2 Prozent, ein Minus von 4,6 Punkten. Dreide sieht das gelassen: "Apple und Google haben gegenüber allen anderen Handyherstellern einen Vorteil: eine eigene Softwareplattform für die Apps", meint er. Dass Android als offenes System, an dem sich jeder Hersteller und Entwickler beteiligen kann, mehr Marktanteile gewinnen würde als das geschlossene Apple-System, sei klar und längst im Kurs drin gewesen. Dreide: "Apple hat außerdem die nötige kritische Masse beim Umsatz, um noch auf Jahre hinaus profitabel arbeiten zu können. Und solange der Kuchen insgesamt weiter wächst, kann es Apple egal sein, wie viel Marktanteile Googles Android gewinnt."

Für'n Apple und ein Ei

Wie die High-Tech-Unternehmen an der Börse bewertet sind

Aktie/ LandKurs¹Börsenwert zu Gewinn²Börsenwert zu Umsatz²

Cashbestand

(netto)

Nettogewinn

-marge³

Empfehlung
Apple / USA378,0012,72,7147 Mrd. Dollar26,8 %Bei 350 kaufen
Google / USA651,0019,75,155 Mrd. Dollar21,4 %Bei 650 kaufen
Samsung / Korea432,006,11,312 Mrd. Dollar12,3 %halten

¹in Euro, Stand 15.08.2013; ²Schätzung laufendes Geschäftsjahr; ³2012; Quelle: Bloomberg

Dass der Kuchen wächst, ist unbestritten. Laut Gartner wurden im zweiten Quartal 2013 weltweit 435 Millionen Mobilfunkgeräte an Endnutzer verkauft, 3,6 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2012. Erstmals seien dabei mehr teure Smartphones verkauft worden als herkömmliche Handys. Sicher: Samsungs Absatzerfolge sind beeindruckend; aber Apple hat gegenüber anderen Herstellern noch einen Trumpf: extrem treue User. Wann immer Analysten allzu große Zweifel an Apples Strategie anmelden, zitiert Finanzchef Peter Oppenheimer Umfragen wie die des Marktforschers Kantar Media. Demnach sind 93 Prozent der iPhone-Besitzer mit ihrem Gerät zufrieden und würden auf das Nachfolgemodell umsteigen.

Einmal Apple, immer Apple

Selbst wenn das neue iPhone keine neuen Super-Features böte, würden die Fans es kaufen. Über die hauseigene Softwareplattform iOS bindet Apple seine Kunden zudem an andere Apple-Produkte wie iStore, iCloud und iPad: Ein Kunde, der sich einmal für die Apple-Plattform entschieden hat, wird seine mobilen Programme (Apps) und Service-Angebote auch außerhalb des Smartphones nutzen wollen und daher im Zweifel bei Apple bleiben.

Aber selbst wenn sich die Apple-Fans in den USA und Europa mit dem neuen iPhone eindecken, für Cook und seine Manager beginnt die Arbeit erst. Auf dem wichtigsten Zukunftsmarkt – natürlich China – haben die heimischen Wettbewerber ZTE und Lenovo Terrain gewonnen. Im zweiten Quartal ist Apples Umsatz in Asien um 32 Prozent überraschend stark gefallen.

Auch das iPad, Apples zweitwichtigstes Produkt, schwächelt. Die aktuelle Generation wurde im November 2012 eingeführt und durch eine kleine Variante – das iPad mini – ergänzt. Das ist zwar ein Bestseller, drückt aber auf die Margen des iPad-Geschäfts, weil Apple an ihm weniger verdient und Nachfrage von der größeren Variante weggenommen wird. "Die Margen sind beim iPad mini geringer", gibt Cook zu – was Apple aber in Kauf nimmt, weil sonst das Segment der kleineren Tablets wohl an Wettbewerber verloren ginge.

Der Markt hat sich verändert

Die zehn Erfolgsgeheimnisse des IT-Konzerns
Wie macht Apple das nur? Aktuell ist Apple das wertvollste Unternehmen der Welt. Der Börsenwert liegt bei mehr als 580 Milliarden Dollar. Und Apple  hat Barreserven in Höhe von  216 Milliarden  Dollar. Zehn Gründe warum das Unternehmen so viel besser ist als jeder Konkurrent. Quelle: REUTERS
1. Der NetzwerkeffektDie IT-Welt funktioniert nach anderen Regeln als der Rest der Wirtschaft. Eine besondere Rolle spielt der sogenannte Netzwerkeffekt. Beispiel Microsoft: In der Ära des PCs hatte der Konzern ein Quasi-Monopol im Bereich der Desktop-Betriebssysteme und der Office-Software. Der Grund: Sobald MS-DOS und später Windows gegenüber damals konkurrierenden Systemen wie CP/M nur einen hauchdünnen Vorsprung hatte, entwickelten Softwareentwickler vornehmlich für das Microsoft-System, um möglichst viele potenzielle Kunden zu erreichen. Andererseits wurde die Microsoft-Plattform mit der verfügbaren Software auch für die Kunden immer attraktiver. Die große Verbreitung von Office in der PC-Ära machte auch diese Software zum Quasi-Standard: Wer die Dokumente von Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern lesen und bearbeiten wollte, musste zur Microsoft-Software greifen. Quelle: dpa
1. Der NetzwerkeffektIm mobilen Markt hat Apple die Nase vorn. Zwar werden in absoluten Zahlen im Smartphone-Markt mehr Geräte mit Android-System verkauft – doch Android-Nutzer zeigen im Schnitt deutlich weniger Bereitschaft, Geld für Apps auszugeben. Quelle: AP
2. Zulieferer in vielen LändernApples Zulieferer beschäftigen mehr als 1,6 Millionen Menschen in 20 Ländern. Apple steht wegen der Arbeitsbedingungen seiner Zulieferer in der Kritik. Das taiwanesische Unternehmen Foxconn, das vornehmlich in China produzieren lässt, wurde zum Symbol für Ausbeutung und schlechte Arbeitsbedingungen. Jetzt ist es Apple durch Kontrollen bei Zulieferern gelungen, Verstöße gegen Arbeitszeit-Beschränkungen zu reduzieren. Die Obergrenze von 60 Arbeitsstunden pro Woche sei im vergangenen Jahr zu 97 Prozent eingehalten worden, erklärte der Konzern in seinem jährlichen Bericht zur Lage bei den Zulieferern. Ein Jahr zuvor wurde noch ein Wert von 92 Prozent angegeben. Die durchschnittliche Arbeitszeit für fest angestellte Mitarbeiter bei Zulieferern lag jetzt bei 55 Stunden pro Woche. Quelle: dpa
3. MargeDie Marge pro verkauftem Gerät ist traditionell besonders hoch bei Softwareherstellern: Nachdem ein Software-Produkt entwickelt ist, sind die Kosten pro verkauftem Medium sehr gering, der Verkaufspreis hoch. Apple verkauft zwar auch Software, verdient sein Geld aber hauptsächlich mit dem Verkauf von Hardware. Der Konzern erreicht allerdings auch bei der Hardware Margen, von denen die Konkurrenz nur träumen kann. Offizielle Zahlen gibt es nicht, doch Analysten schätzen die Marge pro verkauftem Gerät zwischen 30 und 40 Prozent. Besonders groß ist die Marge beim iPhone – und davon hat Apple wiederum besonders viele Geräte verkauft: im Jahr 2015 mehr als 231 Millionen Stück. Quelle: REUTERS
4. Konzentration auf das WesentlicheAuch bei den Produktkategorien herrscht Übersichtlichkeit. Das aktuelle iPhone SE gibt es jeweils mit unterschiedlicher Speicherausstattung – auf verwirrende Produktbezeichnungen mit langen Zahlenreihen und verschiedenen Ausstattungen verzichtet der Konzern komplett. Mit der Konzentration auf das Wesentliche hat Apple auch beim Produktdesign Trends gesetzt: Überflüssiges wird weggelassen. Das macht die Produkte elegant und benutzerfreundlich. Damit liegt Apple ganz auf der Linie des heimlichen Vorbilds, dem deutschen Braun-Designer Dieter Rams. Quelle: dpa
Apple-Museum Quelle: dpa

Auf die große, bahnbrechende Innovation, die die Apple-Umsätze und -Gewinne vehement treiben würde, sollten Anleger nicht wetten. Selbst wenn sie käme, fände Apple einen anderen Markt vor, mit stärkeren Konkurrenten als zu Zeiten des ersten iPhones, als Jobs mit trägen Handybauern wie Nokia leichtes Spiel hatte.

Es ist Apples reich gefüllte Kasse, die nun Finanzhyänen wie den US-Milliardär Carl Icahn und zuvor schon Hedgefondsmanager David Einhorn anlockt. Rund 150 Milliarden Dollar netto Cash hat Apple in seiner Bilanz. Einhorn forderte eine Verdopplung der Dividende, Icahn ein groß angelegtes Aktienrückkaufprogramm. Dazu, so meint der greise Investor, solle Apple sich ruhig ein wenig verschulden, nämlich mit einem Kredit in Höhe von 150 Milliarden Dollar; schließlich läge die Nettoverschuldung dann immer noch nahe null, und die Zinsen seien ja gerade so günstig.

Eine Aktie für Langfrist-Aneger

Icahns Vorhaben hätte gegenüber den Dividenden einen Vorteil: Es wäre steuerneutral. Apple hortet seine Kasse in Steuerparadiesen in der Karibik. Um das Geld als Dividende auszuschütten, müsste Apple es erst heimholen – rund 30 Prozent davon kassierte der Fiskus. Leisten kann sich Apple die von Icahn geforderten Aktienkäufe: Obwohl der Konzern seit 2012 wieder Dividende bezahlt, wird er jedes Quartal um rund 15 Milliarden Dollar reicher.

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Für Langfrist-Anleger, die nicht auf eine Rückkehr zu alten Hochs, sondern auf solide Kursentwicklung und Dividende hoffen, hat die Aktie durchaus Charme. Ein Vergleich: Die Börse billigt Aktien der Konsumriesen Nestlé, Coca-Cola oder McDonald’s Kurs-Gewinn-Verhältnisse von rund 20 zu. Die Apple-Aktie notiert trotz mindestens genauso guter Bilanzkennzahlen, gleichem Umsatzwachstum und höheren Gewinnmargen rund 50 Prozent billiger.

Das dürfte auch Carl Icahn nicht entgangen sein. Sobald der Icahn-Hype sich also etwas gelegt hat, dürfen Anleger wieder Apple-Positionen aufbauen.

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