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Asien BörsenAnleger in Asien nervös vor US-Inflationsdaten – Starker Yen belastet Nikkei

Die Anleger in Asien warten gespannt auf die neuen Inflationsdaten aus den USA in dieser Woche. Japan revidiert sein BIP für das vierte Quartal auf leichtes Wachstum. 11.03.2024 - 05:16 Uhr

Die asiatischen Märkte geraten am Montag im Vorfeld der Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (VPI) ins Stottern. Die Investoren warten mit Spannung auf die für Dienstag geplanten Daten zur US-Teuerungsdate. Der VPI wird voraussichtlich einen Rückgang der Kerninflation zeigen, was die US-Notenbank in den kommenden Monaten auf Zinssenkungskurs schicken könnte.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor im Verlauf 2,5 Prozent auf 38.704 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 2,5 Prozent auf 2658 Punkte nach. Die Aktien der japanischen Chiphersteller folgten ihren amerikanischen Pendants ins Minus. Der Chipausrüster Tokyo Electron verlor 4,61 Prozent und der Chiptestausrüster Advantest sackte um 6,62 Prozent ab.

„Japanische Aktien wurden auch durch den stärkeren Yen belastet. Dieser Trend dürfte bis zum Ende der geldpolitischen Sitzung der Bank of Japan (BOJ) in der vergangenen Woche anhalten“, sagte Shuji Hosoi von Daiwa Securities. Der Yen legte gegenüber dem Dollar zu, da es Anzeichen dafür gab, dass die BoJ bei ihrem Treffen in der kommenden Woche die negativen Zinssätze aufgeben würde.

Japan revidiert BIP für Q4 auf leichtes Wachstum

Am Montag veröffentlichte Daten zeigten, dass sich Japan nicht in einer Rezession befindet, nachdem das Wirtschaftswachstum für das Dezemberquartal auf annualisiert 0,4 Prozent nach oben korrigiert wurde. Es lag damit über der ursprünglichen Schätzung eines Rückgangs um 0,4 Prozent. Die neuen Daten bedeuten, dass Japans Wirtschaft - inzwischen die viertgrößte der Welt nach Deutschland - eine technische Rezession vermeiden konnte, da die Unternehmen mehr als erwartet in Anlagen und Ausrüstungen investierten.

Die Aufwärtskorrektur erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Markterwartungen, dass die Bank of Japan (BoJ) ihre negativen Zinssätze noch in diesem Monat aufgeben könnte. Die BoJ wird am 18. und 19. März eine zweitägige Sitzung abhalten, um ihre Geldpolitik festzulegen.

Die Börse in Shanghai legte um 0,2 Prozent zu. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,8 Prozent. Die am Wochenende veröffentlichten chinesischen Preisdaten zeigten einen willkommenen Anstieg der Inflation auf 0,7 Prozent im Februar, obwohl die Erzeugerpreise weiterhin deflationär blieben. Die Regierung in Peking versprach außerdem, den Verkauf von Wohneigentum „energisch“ und „geordnet“ anzukurbeln, um den angeschlagenen chinesischen Immobilienmarkt zu stützen, nannte aber keine Einzelheiten.

rtr
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