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Asien-Börsen Chinas Notenbank erhöht nach Fed-Entscheid die Zinsen

Der Leitindex Nikkei legt im Mittagshandel leicht zu. Nach der Zinserhöhung in den USA strafft auch China die Geldpolitik.

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Passanten vor einem Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: AP

Tokio/Shanghai Trotz eines stärkeren Yens hat sich der Tokioter Leitindex Nikkei am Donnerstag freundlich gezeigt. Er legte im Mittagshandel um 0,5 Prozent auf 21.486 Punkte zu, während der breiter aufgestellte Topix um 0,15 Prozent auf 1718 Zähler stieg. Händler sagten, Pensionsfonds und Privatanleger nutzten die zuletzt gesunkenen Kurse zum Einstieg.

Am Devisenmarkt gab der Dollar nach. Zwar erhöhte die US-Notenbank die Leitzinsen. Zugleich erwartet sie in diesem Jahr nur noch zwei Zinsschritte und damit weniger als von manchen Experten prognostiziert. Im Vergleich zur japanischen Währung wurde der Dollar mit 105,68 Yen bewertet. Der Euro stieg auf 1,2361 Dollar. Der Schweizer Franken wurde zum Dollar mit 0,9472 und zum Euro mit 1,1711 bewertet.

In China erhöhte die Notenbank den Zinssatz für sogenannte Reverse-Repo-Geschäfte am Donnerstag auf 2,55 Prozent von bislang 2,50 Prozent. Die Geschäfte werden genutzt, um die Liquidität im Bankensystem zu kontrollieren. Der Devisenexperte Ken Cheung von der Mizuho Bank in Hongkong sagte, es handele sich wohl um eine symbolische Zinserhöhung. Damit solle verhindert werden, dass der Unterschied zwischen den USA und China zu groß werde.

Die US-Notenbank Fed hatte auf der ersten Sitzung unter Regie ihres neuen Präsidenten Jerome Powell den Schlüsselsatz um einen Viertelpunkt hochgesetzt. Er liegt in einer Spanne von 1,5 Prozent bis 1,75 Prozent. Die Währungshüter signalisierten zugleich, den Leitzins in diesem Jahr noch zweimal anheben zu wollen.

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