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Atomkraft "Der globale Uranbedarf wird zunehmen"

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Investoren bleiben an Bord

Das Atomkraftwerk San Onofre in Kalifornien, USA Quelle: dapd

Ihre Projekte dort grenzen an Fördergebiete der großen Uranproduzenten Cameco und Uranium One. Wenn Sie in Produktion gehen, werden sie die Verarbeitungskapazitäten von Cameco nutzen. So gesehen wäre Uranerz gut aufgehoben unter dem Dach eines dieser Produzenten.

Diese Einschätzung überlasse ich Ihnen.

Hätten Sie denn was gegen ein Übernahmeangebot?

Da kein Angebot vorliegt, werden Sie dazu von mir auch nichts hören.

Sie haben mit Exelon und einem weiteren großen US-Versorger langfristige Lieferverträge unterzeichnet. Wie lange laufen die Verträge, welche Mengen und zu welchen Preisen müssen sie liefern?

Der Verträge starten bei Produktionsbeginn und laufen jeweils über fünf Jahre. Sie umfassen knapp die Hälfte der Produktionsmenge eines Jahres. Diese wird sich anfänglich bei etwa 600 000 Pound Uranoxid bewegen. Ein Vertrag ist ausgestattet mit einer regelmäßigen fixen Preisanpassung nach oben, der andere enthält eine Kombination aus Spot- und Langfristpreis mit einer unteren und oberen Preisgrenze.

Halten sich institutionelle Investoren zurück mit Investitionen in Uranaktien, weil sie um ihr Image besorgt sind?

Wir spüren das nicht.

In Arbeit
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Noch erzielt Uranerz keine operativen Mittelzuflüsse und ist vor allem auf Eigenkaptalfinanzierungen angewiesen. Hohe Risikoaversion an den Börsen bekommt ihrem Aktienkurs nicht so gut?

Das lässt sich nicht leugnen, gehört aber zu unserem Geschäft. Wir sind nicht Coca-Cola, sondern immer noch ein Explorationsunternehmen im Uranbergbau. Aber ich bin überzeugt, dass wir unsere operativen Ziele umsetzen. Wenn die Stimmung an den Börsen wieder dreht, werden unsere Aktionäre dafür belohnt.

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