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Berkshire Hathaway Starinvestor Buffett schlägt erneut zu

Warren Buffett hat wieder zugeschlagen: Der US-Multimilliardär kaufte das Brokerunternehmen Charter. Die Firma ist in der Ölbranche aktiv und soll Buffetts Geschäft stärken. Über die Kaufdetails ist noch nichts bekannt.

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Der Investor Warren Buffet: Seine Beteiligungsgesellschaft kauft munter weiter. Quelle: Reuters

New York Der amerikanische Starinvestor Warren Buffett stärkt sein Geschäft mit einem weiteren Zukauf. Über die Investmentfirma Berkshire Hathaway kauft er das in der Ölbranche tätige Brokerunternehmen Charter, wie Berkshire am Freitag bekanntgab. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Verkäufer ist die Beteiligungsgesellschaft Arsenal Capital Partners.

Früheren Angaben von Insidern zufolge liegt der Wert von Charter bei 500 Millionen Dollar. Die Firma organisiert Rückerstattungen von Steuern und Zoll in der Ölindustrie. „Charter Brokerage ist ein hochwertiges Unternehmen mit beständig starken Geschäftszahlen, was gut zu Berkshire Hathaway passt“, sagte Buffett.

Im November hatte Buffett erst beim Batteriehersteller Duracell zugeschlagen. Die Investorenlegende übernahm mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway das Batteriegeschäft des weltgrößten Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble. Die unter der bekannten Marke Duracell betriebene Sparte soll für 1,7 Milliarden Dollar in bar und 4,7 Milliarden in Aktien den Besitzer gewechselt haben.

Doch Buffet muss auch gelegentliche Rückschläge hinnehmen: Eine verunglückte Finanzwette auf den Einzelhändler Tesco hatte Buffett viel Geld gekostet. Die Finanzbeteiligungen seiner Investmentholding Berkshire Hathaway spielten im dritten Quartal einen Gewinn von 4,6 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) ein, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das waren neun Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Buffett, der unter anderem große Aktienpakete an Coca-Cola, IBM und Exxon Mobil hält, setzte mit dem Tesco-Engagement von Juli bis September 678 Millionen Dollar in den Sand. Bereits im Oktober hatte Berkshire hatte die Investition bei der Firma deutlich abgebaut. Buffett bezeichnete den Einstieg gar als „großen Fehler“.

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