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Bieterwettbewerb Spekulationen befeuern SGL-Aktie

In Erwartung eines Übernahmekampfes zwischen BMW und VW haben Anleger am Freitag bei der SGL Group kräftig zugegriffen.

Logos des Automobilherstellers BMW im BMW-Werk auf einer Palette. Quelle: dapd

FrankfurtDie Titel stiegen in der Spitze um 7,8 Prozent auf 46,50 Euro. „Hier wird auf einen Bieterwettbewerb zwischen BMW und VW spekuliert“, sagte ein Analyst. „Aber das ist ein Machtkampf ohne wirtschaftliche Logik. Das Know-How zur Herstellung der Komponenten liegt nicht bei SGL, und die weltweite Produktionskapazität für Karbonfasern liegt deutlich über der Nachfrage.“

Für BMW könnte es billiger werden, eine Karbonfaserfabrik „auf der grünen Wiese“ zu bauen, als sich auf einen Bieterwettbewerb einzulassen, sagte der Analyst.BMW hatte am Morgen mitgeteilt, sich gut 15 Prozent der Stimmanteile am einzigen europäischen Carbonfaser-Hersteller gesichert zu haben.

Die Investmentgesellschaft von BMW-Großaktionärin Susanne Klatten, Skion, hält laut Reuters-Daten 28,30 Prozent an SGL. BMW-Konkurrent VW hält demnach 7,9 Prozent.

Seit vor einem Monat erste Gerüchte über einen Einstieg von BMW bei SGL hochkamen, haben die Spekulationen auf einen Bieterkampf die Aktie um 20 Prozent befeuert.

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