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Bitcoin Kurs unter 14.000 Dollar – Goldman plant Krypto-Abteilung

Nach einem erneuten Kursverfall rutscht der Bitcoin zeitweise unter die Marke von 14.000 Dollar. Für Erheiterung dürfte hingegen sorgen, dass Goldman Sachs konkret in das Geschäft mit Kryptowährungen einsteigen will.

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Nachdem ein Bitcoin am vergangenen Sonntag erstmals mehr als 20.000 Dollar kostete, ging es in den Folgetagen bergab. Quelle: dpa

New York Der Kursrutsch beim Bitcoin setzt sich fort. Der Preis fiel am Freitag um fast 15 Prozent. Auf der Handelsplattform Coinmarketcap kostete ein Bitcoin zeitweise 13.700 Dollar – über 6000 Dollar weniger als noch am Wochenende. Am frühen Freitagmorgen lag der Kurs bei circa 14.600 Dollar.

Am vergangenen Sonntag hatte die populärste Kryptowährung nach einer beispiellosen Rally auf verschiedenen Handelsplattformen erstmals die Marke von 20.000 Dollar geknackt. Getrieben durch den Start erster Bitcoin-Futures an verschiedenen Handelsbörsen für Terminkontrakte war der Bitcoin zuletzt immer weiter gestiegen. Futures erleichtern institutionellen Investoren den Handel mit Bitcoins. Zudem ermöglichen sie es, auf fallende Kurse zu wetten. Danach setzten allerdings Kursverluste ein.

Diese Volatilität ist nichts neues. Schon öfter hat der Bitcoin innerhalb kürzester Zeit massiv an Wert verloren. Doch die Rückschläge hatten sich in diesem Jahr allesamt als kurzfristig erwiesen, in der Folge ging es wieder schnell bergauf. Professionelle Investoren und auch Zentralbanken warnen allerdings vor einer Blase, die platzen könnte.

Optimisten haben für derlei Warnungen wenig übrig. Die US-Großbank Goldman Sachs richtet jetzt offenbar eine Abteilung für den direkten Handel mit Kryptowährungen ein, wie „Bloomberg“ unter Berufung auf Insider berichtete. Die Bank wäre das erste Wall-Street-Unternehmen, das direkt in das Geschäft mit Bitcoin und Co. einsteigen würde. Ein Goldman-Sprecher wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Er sagte lediglich: „Als Reaktion auf das Kundeninteresse an digitalen Währungen prüfen wir, wie wir dieses am besten bedienen können.“ Goldman-Chef Lloyd Blankfein hatte sich vor kurzem offen für Bitcoins gezeigt.

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