Börse Asien: US-Jobdaten lindern Zinsängste in Asien
Die Stimmung an den asiatischen Börsen ist uneinheitlich.
Foto: Stone/Getty ImagesDie japanischen Märkte erholen sich am Donnerstag von ihren 11-Monatstiefs. Ein Einbruch der Ölpreise und ein schwächer als erwartet ausgefallener ADP-Umfrage zum US-Arbeitsmarkt hoben die Stimmung der Anleger. Die US-Notenbank will im Kampf gegen die Inflation gleichzeitig den aus dem Gleichgewicht geratenen Arbeitsmarkt stabilisieren, ohne die Konjunktur abzuwürgen.
Die Anleger warten daher gespannt auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wird. Analysten erwarten, dass im September 170.000 neue Stellen geschaffen wurden, ein Rückgang gegenüber 187.000 im August, während die Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent auf 3,7 Prozent sinken dürfte. „Ich denke, dass diese Zahlen weit von den Erwartungen entfernt sein müssen, um die Fed zu bewegen, aber Zahlen, die nahe an den Erwartungen liegen, könnten die Nervosität am Markt für Staatsanleihen beruhigen“, sagte Stephen Miller, Investmentstratege bei GSFM in Sydney.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg um 1,2 Prozent auf 30.887 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,4 Prozent auf 2251 Punkte. Der Hongkonger Hang Seng Index stieg um 0,3 Prozent. Die Märkte auf dem chinesischen Festland bleiben wegen eines Feiertags geschlossen.