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Börse Frankfurt Angst vor dem Investorenschreck

Die Unsicherheit über den Ausgang der US-Wahlen in der nächsten Woche dürfte auch am Mittwoch die Börsen belasten.

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Anzeigetafel im Handelssaal der Börse in Frannfurt (Aufnahme mit Zoomeffekt). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Quelle: dpa

Frankfurt Der für die Republikaner antretende Milliardär Trump gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als Börsenschreck. Seine Herausforderin, die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton, gilt dagegen als Garantin für Kontinuität. Ihr macht allerdings die wieder hochgekochte Affäre um die Nutzung eines privaten Servers für dienstliche E-Mails zu schaffen. Schon am Dienstag hatten Spekulationen auf einen Wahlsieg von Trump den Dax um 1,3 Prozent auf 10.526,16 Punkte gedrückt.

Da der US-Konjunkturmotor rund läuft, rechnen Börsianer mehrheitlich mit einer baldigen Zinserhöhung der Notenbank Fed. Sie werde am Mittwoch – knapp eine Woche vor der Wahl – die Füße zwar noch stillhalten, sagte CMC-Analyst Stanzl. „Dafür könnte sie den Termin aber nutzen, um die Märkte endgültig auf eine Zinsanhebung im Dezember einzustimmen.“ Die Entscheidung wird nach Handelsschluss in Europa gegen 19.00 Uhr MEZ bekanntgegeben.

Zudem stehen neue US-Konjunkturdaten im Blickpunkt. Börsianer warten auf die Daten der privaten US-Arbeitsagentur ADP (13.15 Uhr MEZ). Diese bieten einen Vorgeschmack auf die offiziellen Zahlen am Freitag.

An der Wall Street hatten die großen Indizes am Dienstag nach Handelsschluss in Europa ihre Verluste leicht ausgeweitet: der Dow-Jones - und der S&P500 -Index waren mit Abschlägen von 0,6 und 0,7 Prozent aus dem Handel gegangen.

In Tokio schloss der Nikkei-Index 1,8 Prozent schwächer, in Shanghai lag die Börse 0,3 Prozent im Minus.

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