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Börse Frankfurt Dax hält die Marke von 10.7000 Punkten

Die negativen Vorgaben von den Börsen aus Übersee kann dem deutschen Leitindex wenig anhaben. Vor dem Börsenstart signalisieren die Indikatoren weitere Kursgewinne.

Der Dax steuert Richtung 11.000 Punkte. Quelle: dpa

DüsseldorfDer Dax hatte nach der bisher rasanten Somerrally am vergangenen Freitag einen Gang zurückgelegt. Der Leitindex beendete nach einem Wochenplus von mehr als drei Prozent den letzten Handelstag 0,3 Prozent leichter bei 10.713 Punkten. Vor dem heutigen Start in den Handel sieht es wieder postiver aus: Die Frankfurter Benchmark notiert bei rund 10730 Zählern, ein Plus von 17 Punkten.

Dabei sind die Vorgaben aus Übersee schwach: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel am Freitag um 0,20 Prozent auf 18.576 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab um 0,08 Prozent auf 2184 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,08 Prozent auf 5233 Punkte. Am Donnerstag hatten die drei wichtigsten Indizes - erstmals seit 1999 - allesamt auf Rekordniveau geschlossen. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent niedriger bei 10.713,43 Punkten und damit rund dreißig Punkte unter seinem am Vortag erreichten Jahreshoch.

Neueste Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung in Japan haben den Tokioter Aktienmarkt zum Wochenbeginn belastet. Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte notierte am Montag zum Mittagshandel 0,2 Prozent tiefer bei 16.884 Punkten. Der breiter gefasste Topix fiel 0,1 Prozent auf 1321 Zähler. Japans Wirtschaft war im zweiten Quartal nur minimal gewachsen. Von April bis Juni legte das BIP auf das Jahr hochgerechnet um 0,2 Prozent zu. Analysten hatten jedoch mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet.

Der Terminkalender für diese Woche ist eher leer. Die Quartalssaison neigt sich dem Ende zu, der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé sowie einige kleinere Firmen legen Zahlen vor. "Die Börsentendenz könnte in dieser relativ nachrichtenarmen Woche von überraschenden Meldungen bestimmt werden", sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck.

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