Börse Frankfurt Nordkorea verstimmt die Anleger

Der Dax notierte vorbörslich etwas höher als am Montag. Allerdings bleibt die Unsicherheit wegen den Konflikts rund um Nordkorea. Anleger schauen heute auf eine Reihe von Konjunkturdaten.

Blick in den Handelssaal Quelle: dpa

FrankfurtDie Lage an den Börsen bleibt wegen des Nordkorea-Konflikts angespannt. An den asiatischen Handelsplätzen gab es am Dienstag weitere Verluste. Am deutschen Aktienmarkt dürften sich Anleger nach Einschätzung von Banken und Brokern erst einmal zurückhalten.

Am Montag verlor der Dax 0,3 Prozent auf 12.102,21 Punkte. Am Dienstagmorgen notierte das Marktbarometer allerdings wieder etwas höher bei 12.130 Zählern.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen (UN), Nikki Haley, sagte am Montag im UN-Sicherheitsrat, der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bettele mit seinem jüngsten Atomtest um Krieg. Die USA wollten dies nicht, aber ihre Geduld sei nicht grenzenlos.

Chefanalyst Ric Spooner vom Brokerhaus CMC Markets sagte, spannend werde nun sein, wie die Börsianer an der Wall Street auf die Verschärfung der Nordkorea-Krise reagieren. Die Börsen blieben dort am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.

Anleger dürften sich im Tagesverlauf aber auch wieder den zahlreichen Konjunkturdaten zuwenden. Unter anderem werden die detaillierten Einkaufsmanagerindizes für die Euro-Zone für August erwartet. In den USA stehen die Auftragseingänge für langlebige Güter an. Zudem sprechen noch eine Reihe von US-Notenbankern, darunter Fed-Direktorin Lael Brainard, die im Wirtschaftsklub von New York erwartet wird.

In Tokio gab der Nikkei-Index am Dienstag um 0,6 Prozent auf 19.391 Zähler nach. Der chinesische Shanghai Composite stieg um 0,3 Prozent auf 3390 Punkte.

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