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Börse New York Kaum Bewegung an der Wall Street

An den US-Börsen hat es am Mittwoch kaum Bewegung gegeben. Nach der Kursrally der vergangenen Wochen sind US-Aktien aus der Sicht der Händler inzwischen hoch bewertet und das sei ein Grund zur Vorsicht.

Im späten Handel an der Wall Street spielte die Abstimmung über die US-Steuerreform kaum eine Rolle. Quelle: Reuters

New YorkAn den US-Börsen hat sich der Dow Jones-Index am Mittwoch nur wenig bewegt. Aktuelle Arbeitsmarktdaten fielen besser als erwartet aus und machten es wahrscheinlicher, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen anhebt. Entsprechend legten Banken-Aktien zu, weil sie von einem Zins-Schritt potenziell profitieren würden. Papiere von Firmen aus der Energie- und Immobilien-Branche, die tendenziell relativ hohe Dividenden zahlen und deshalb in einem Umfeld niedriger Zinsen als eher attraktiv gelten, gaben hingegen nach. Händler sagten zudem, nach der Kursrally der vergangenen Wochen seien US-Aktien inzwischen hoch bewertet und das sei ein Grund zur Vorsicht. Darüber hinaus sackte der Ölpreis um rund 3,5 Prozent ab, was die Anteilsscheine von Ölkonzernen wie Exxon und Chevron belastete.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag im Mittagshandel (Ortszeit) quasi unverändert vom Vortag bei 20.918 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag 0,1 Prozent höher bei 2370 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,4 Prozent auf 5856 Stellen.

Nach Daten des Arbeitsvermittlers ADP haben die US-Privatunternehmen im Februar 298.000 neue Stellen und damit weit mehr Jobs geschaffen als erwartet. Anleger warten nun auf den Arbeitsmarktbericht der Regierung am Freitag. Er dürfte Aufschlüsse geben, wie zügig und wie oft die US-Notenbank Fed dieses Jahr die Zinsen anheben könnte.

Die Papiere des Dow-Schwergewichts Caterpillar verloren 1,8 Prozent. Die "New York Times" hatte berichtet, dem Baumaschinenhersteller werde in einem von der Regierung in Auftrag gegebenen Bericht Steuerbetrug vorgeworfen.

Papiere von Urban Outfitters gaben um vier Prozent nach. Analysten hatten sich negativ zu den Geschäftszahlen der Modekette geäußert.

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