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Börse New York US-Börsen leiden weiter unter Brexit

Auch an der Wall Street hält der Kater nach dem Brexit-Votum an. Unter Druck standen auch in New York vor allem die Aktien von Banken und Touristikunternehmen, die als Verlierer nach der Abstimmung in Großbritannien gelten.

Händler an der New Yorker Stock Exchange. Quelle: AP

Wie bereits die Börsen in Europa starteten am Montag die US-Aktienmärkte mit Kursverlusten in die neue Handelswoche. Als belastend werteten Markteilnehmer die Aussicht auf eine lange Periode der Unsicherheit. Denn nun müsse ausgehandelt werden, wann und unter welchen Bedingungen Großbritannien die EU verlässt. "Es gibt eine Vertrauenskrise an den Märkten", sagte Todd Morgan, Verwaltungsratsvorsitzender des Anlageberaters Bel Air Investment Advisors. "Aber es gibt eine Menge Geld, das herumliegt, und die Zinsen sind niedrig. Die Welt wird überleben."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte in den ersten Minuten ein Prozent tiefer mit 17.220 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank ebenfalls ein Prozent auf 2017 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 1,1 Prozent auf 4657 Stellen.

Unter Druck standen auch in New York vor allem die Aktien von Banken und Touristikunternehmen, die als Brexit-Verlierer gelten. Citigroup büßten 2,4 Prozent ein, Bank of America 2,5 und JPMorgan zwei Prozent. Der Börsenwert des Kreuzfahrt-Anbieters Carnival brach um vier Prozent ein.

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