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Börse New York Wall Street eröffnet schwächer

Nach den Wahlen rückt nun wieder die US-Zinspolitik in den Fokus. Anleger halten sich meist bedeckt oder machen Kasse.

Anleger schichten Kapital um. Quelle: Reuters

New YorkDie US-Börsen haben am Donnerstag überwiegend schwächer eröffnet. Händlern zufolge rückte nach der Wahl nun die US-Zinspolitik wieder in den Fokus gerückt. Von der US-Notenbank wurden zwar kein weitere Zinserhöhung erwartet. Doch hofften Anleger auf konkrete Hinweise zum weiteren Vorgehen. Überwiegend wird an den Märkten damit gerechnet, dass die Fed angesichts der boomenden Konjunktur und dem steigenden Inflationsdruck im Dezember die Zinsen weiter anhebt. An diesem Szenario habe auch der Ausgang der US-Kongresswahlen nichts geändert, hieß es.

Die Anleger hielten sich meist bedeckt oder machten Kasse. Der Dow Jones war bei 26.170 Zählern kaum verändert. Der S&P 500 und der Nasdaq-Composite fielen um 0,2 beziehungsweise 0,4 Prozent.

„Trotz der Marktschwäche im Oktober, haben sich die Finanzierungskonditionen noch nicht so stark verschlechtert, dass die Fed von ihrem Zeitplan abweichen müsste“, erklärte ein Händler. Der Ausverkauf im Oktober hatte den Rekordlauf der US-Börsen gestoppt und den S&P 500 um über vier Prozent absacken lassen.

Bei den Einzelwerten standen Qualcomm mit einem Abschlag von 6,6 Prozent im Fokus. Der Chiphersteller enttäuschte die Anleger mit seinem Ausblick für das wichtige Weihnachtsquartal.

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