Börse New York Wall Street startet kaum verändert

Der Zinsentscheid der US-Notenbank wird mit Spannung erwartet. Anleger hoffen auf Hinweise einer Erhöhung der Leitzinsen im Dezember. Wie bereits tags zuvor sind an der Wall Street kaum Schwankungen zu verzeichnen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete den Handel am Mittwoch unverändert. Quelle: AP

New YorkVor dem Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) herrscht gespannte Ruhe an der Wall Street. „Die Erwartungen an das Fed-Treffen sind hoch“, sagte Analyst Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Anleger rechneten zwar nicht damit, dass die Chefin der Federal Reserve (Fed), Janet Yellen, an der Zinsschraube dreht. Sie erhofften sich aber Hinweise von ihr, ob eine weitere Erhöhung der Leitzinsen im Dezember anvisiert wird. Zudem gehen Börsianer fest davon aus, dass die Fed den Startschuss gibt für den schrittweisen Abbau ihres Anleiheportfolios, das inzwischen auf 4,5 Billionen Dollar angewachsen ist. Die Fed verkündet ihre Entscheidung um 20.00 Uhr (MESZ).

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete den Handel am Mittwoch unverändert bei 22.373 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,1 Prozent auf 2508 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq bewegte sich mit 6459 Punkten ebenfalls nicht vom Fleck.

Aus den Depots flogen die Titel des „Cheerios“-Machers General Mills, der im vergangenen Quartal weniger Umsatz mit Müsli und Joghurt machte und deshalb weniger verdiente. Die Aktien brachen um 8,5 Prozent ein.

Die Aktien des Haushaltsartikelhändlers Bed, Bath & Beyond sackten um 16,6 Prozent ab, nachdem der Gewinn des Konzerns im vergangenen Quartal stärker zurückging als von Analysten erwartet.

Das vom Online-Händler Alibaba unterstützte Logistik-Unternehmen Best hingegen hat einen fulminanten Start an der Wall Street hingelegt. Die chinesische Firma lag am Mittwoch im frühen Handel zeitweilig mehr als 17 Prozent im Plus und war damit an der Börse etwa 4,3 Milliarden Dollar wert. Im späteren Verlauf betrug der Anstieg noch etwa 13 Prozent. Best hatte 45 Millionen Aktien für je zehn Dollar angeboten und lag damit am unteren Ende der zunächst angegebenen Spanne von zehn bis elf Dollar.

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