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Börse VW und MAN: Vorzugsaktien bevorzugt

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WirtschaftsWoche-Redakteur Stefan Hajek Quelle: Werner Schüring für WirtschaftsWoche

Die Chancen überwiegen die Risiken: Zunächst bekommen Anleger den gleichen Anteil am MAN-Konzern 40 Prozent billiger als mit der Stammaktie; die Dividendenrendite liegt bei 3,6 Prozent, 1,3 Prozentpunkte höher als die der Stämme. Nach unten ist der Kurs durch das VW-Übernahmeangebot abgesichert. Aber nach oben kann was gehen: Von unten aus gesehen – aus Sicht der Vorzugsaktionäre also –, beträgt das Aufholpotenzial auf die Stämme mehr als 50 Prozent. Hinzu kommt, dass man gerade bei Ferdinand Piëch nie weiß, was er im Schilde führt. Nicht wenige Kenner der Branche glauben, dass er seinen Anteil an MAN entgegen anders lautenden Beteuerungen doch irgendwann erheblich ausbauen will.

Vorzugsweise Aufholjagd

Die Stämme wären dann nicht interessanter als die Vorzüge: Kein Investor würde für ein Stimmrecht in einer Firma, in der es einen klaren Mehrheitsaktionär gibt, eine hohe Prämie zahlen; die Kurse würden sich angleichen. Die Börsenhistorie jedenfalls ist voll von Vorzugsaktien, die im Zuge von Übernahmeschlachten doch noch ihren Rückstand auf die Stämme wettmachten – obwohl sie zunächst gering geschätzt wurden, weil sie wegen des fehlenden Stimmrechts angeblich niemand brauche: Wella, WMF, Dyckerhoff – und VW selbst.

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