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Börse Welche Chancen der Computerhandel Anlegern bringt

Der superschnelle Handel per Computer dominiert die Börsen. Welche Gefahren der automatische Handel für die Finanzmärkte birgt und wo sich Chancen für Anleger bieten.

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Duell der Computer Quelle: Thomas Fuchs

Ein Handelsraum in einem Londoner Nobelviertel an einem Montagmorgen. Es herrscht Stille. Auf einem Flachbildschirm flimmern streng geheime Handelsmodelle: Eine rote Zickzackkurve leuchtet, daneben drängen sich amöbenartige Gebilde ins Zentrum eines Kreises, ein dreidimensionaler Würfel öffnet sich einer hügligen Grafiklandschaft. Der Mathematiker, der die Modelle ausgetüftelt hat, deutet auf den rechten Rand des Würfels: „Die rote Ecke ist ein Warnsignal, die hellblauen und grünen Balken zeigen, dass alles gut ist.“ Mit seinem Fonds erzielt er zweistellige Renditen, seinen Namen will er nicht gedruckt sehen.

Börsengeschäft in Millisekunden

Er ist Hochfrequenzhändler, ein Exemplar jener geheimnisvollen Spezies, deren Software in Millisekunden nach programmierten Handlungsanweisungen (Algorithmen) automatisch massenweise Kauf- und Verkaufsaufträge in den digitalen Börsen-Orbit feuert und dabei minimale Kursunterschiede zwischen Börsen nutzt.

Er handelt nicht selbst, das macht sein Computer. Und doch wirkt er, als stehe er unter Strom. Fünf Stunden Schlaf reichen ihm, er arbeitet bis zwei Uhr morgens.

Der Markt schläft nie – und im Kampf um Sekundenbruchteile konkurriert der Fondsmanager mit Investmentbanken, Hedgefonds und Tradern, die auf eigene Rechnung handeln. Was zählt in diesem Kampf, sind gute Programme, hochgerüstete Rechner und schnelle Datenverbindung zu Marktplätzen. Um einige Tausendstelsekunden schneller zu sein, stellen Hochfrequenzhändler ihre Zentralrechner direkt neben den Servern der Börsen auf. Für die Nähe zu den Börsen zahlen sie umgerechnet bis zu 150.000 Euro im Jahr. Am Montag erst stellte die Deutsche Börse den Hauptrechner ihres Handelssystems Xetra in das Rechenzentrum der Frankfurter Equinix, in dem auch die Server der Algo-Trader eingemietet sind. Vorher stand der Xetra-Rechner einige Kilometer weiter entfernt.

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    Möglichst kurzer Code

    Wichtig ist auch, dass die Programme knapp geschrieben sind. „Bei jeder Zeile meines Codes frage ich mich: Ist sie nötig? Die Präzisionsarbeit ist mit Formel-1-Technik vergleichbar“, sagt der Londoner. Besonders komplex sind die Modelle, bei denen Geschwindigkeit zählt, nicht. Am billigeren Handelsplatz wird gekauft und andernorts teurer verkauft. „Das sind statistische Modelle von der Stange, entscheidend ist nur, wie ich sie kombiniere.“

    Ortswechsel. In Frankfurt referiert Ex-Börsenmitarbeiter Martin Steinbach vor 60 Managern über Algo-Handel. Gespannt lauschen sie dem heutigen Ernst & Young-Berater, schreiben eifrig Tipps in ihre Blöcke. „Haben Sie schon überlegt, Ihre Firmennachrichten maschinenlesbar zu machen?“, fragt Steinbach. Ahnungslose Stille. „So ziehen Sie Algo-Trader an, die Strategien auf Nachrichten ausrichten, das erhöht das Handelsvolumen in Ihren Aktien“, erklärt Steinbach. Aktien, die viel gehandelt werden, also liquide sind, locken neue Investoren an.

    Doch Algo-Trader bringen nicht nur die erwünschte Liquidität in den Handel. Notenbanker und Börsenaufseher warnen vor den Gefahren des schnellen Handels, bei dem nur noch Maschinen entscheiden. Er kann Trends verstärken und Kurse stark schwanken lassen – bis hin zum Crash: „Die Computer verselbstständigen sich. Es wird schwierig, in den Handelshäusern Leute zu finden, die einem sagen, warum das Programm gerade so agiert“, sagt ein Börsenaufseher.

    Gefährliche Computerspiele

    Superschnelle Computer schnappen Anlegern die Aktien weg Quelle: Thomas Fuchs

    Ökonomen der US-Universität Yale fanden heraus, dass Kursausschläge mit steigendem Anteil des Hochfrequenzhandels stärker wurden. „Stark ist der Zusammenhang in Zeiten hoher Marktunsicherheit“, schreiben sie. Neue Informationen würden überbewertet. Der Handel, so das Fazit, kann in einem nervösen Marktumfeld die Finanzmarktstabilität gefährden.

    Wohin die Reise geht, zeigen die USA: Bis zu 70 Prozent des täglich gehandelten Aktienvolumens bringen Algo-Trader, in Europa sind es je nach Schätzung 40 bis 50 Prozent. Den Löwenanteil des Volumens setzen Hochfrequenzhändler um. Schätzungen über Gewinne im Handel mit hoher Geschwindigkeit gehen bis zu 20 Milliarden Dollar pro Jahr.

    Ratlose Regulatoren

    Profis lassen ihre Superrechner gegeneinander antreten. Algorithmen suchen auch nach großen Orders anderer Algo-Trader und versuchen, diese zum eigenen Vorteil zu nutzen. „Sind meine Algorithmen nicht gut, werden ich sofort von anderen Algorithmen ausgebeutet“, sagt ein junger Programmierer aus London.

    Mithilfe von bei Börsen teuer eingekauften Daten analysieren die Programme Handelsmuster: Kauft alle 100 Millisekunden jemand 50 BMW-Aktien? Dann könnte er eine große Order in viele kleine aufgeteilt haben und weiter kaufen, der Preis müsste also steigen. Der Londoner Berater Bob Giffords kennt seine Pappenheimer: „Jeder Trader weiß von den Spielchen der anderen, beobachtet sie und versucht, den anderen, eine Lektion zu erteilen.“

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      Giffords sieht die Gefahr: „Die Modelle sind nicht für alle Situationen an den Märkten programmiert. Selbst ursprünglich gut gemeinte Algorithmen können durch Fehler oder unerwartete Marktbedingungen toxisch werden und ungeplante Trades ausführen.“ Algorithmen kämen in eine Schleife, wiederholten sich immer und immer wieder und seien nicht mehr zu kontrollieren. „Algo-Trader sind sehr risikoscheu, solche Situationen wollen sie vermeiden, weil sie dann viel Geld verlieren können“, sagt Berater Giffords.

      Kontrollverlust

      Was Kontrollverlust bedeutet, zeigte der Flash Crash vom 6. Mai 2010. Der Leitindex Dow Jones verlor an der Wall Street binnen Minuten neun Prozent. Aktien sausten 90 Prozent und mehr in den Keller, so Papiere des Beratungsunternehmens Accenture. 862 Milliarden Dollar Börsenwert lösten sich in Luft auf. Ausgelöst hat das laut US-Aufsicht SEC ein Investor mit einer Verkaufsorder, die über einen fehlerhaften Algorithmus massiven Verkaufsdruck erzeugte. Die schnellen Händler zogen daraufhin mit „aggressiven Verkäufen“ nach und verstärkten den Absturz. Dass eine Order solche Wellen schlagen könne, zeige, wie „fragmentiert und zerbrechlich“ der Markt sei, so die US-Aufseher in einem 100-Seiten-Bericht.

      Die Börsen installieren Notbremsen. „Schwankt ein Preis zu schnell und zu sehr, stoppt der Handel für mindestens zwei Minuten“, sagt Michael Krogmann, bei der Deutschen Börse verantwortlich für das Handelssystem Xetra. Die US-Börsen stoppen jetzt den Handel, wenn der Kurs mehr als zehn Prozent fällt oder steigt. Das allein, so SEC-Chefin Mary Schapiro, reiche jedoch nicht, um dem Hochfrequenzhandel beizukommen.

      Mehr ist weniger

      Die SEC glaubt, ein Crash könne jederzeit wieder auftreten, und macht nun international Druck, den Handel zu regulieren. Bart Chilton, US-Terminbörsenaufseher, sprach unlängst in Brüssel bei einem Treffen mit europäischen Aufsehern von Hochfrequenzhändlern als „aggressiven Cheetah-Affen“, denen man gemeinsam mit Europa das Handwerk legen müsse.

      EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier präsentierte bereits im Dezember Vorschläge zu einer Finanzrichtlinie (Mifid), die auch eine Regulierung des Hochfrequenzhandels vorsieht. Barnier denkt laut darüber nach, Mindesthaltezeiten für in Hochgeschwindigkeit georderte Positionen einzuführen, und fordert die Trader auf, Algorithmen offenzulegen. Die britische Aufsicht FSA aber mauert. Die Vorschläge seien nicht praktikabel, monieren hochrangige Mitarbeiter.

      Neue Märkte erobern

      So hängt die Richtlinie in den Gremien. Eigentlich sollte ein abgestimmter Entwurf im Mai vorliegen, nun ist von Oktober die Rede. Insider vermuten weitere Verzögerung. „Da ist derzeit kein Dampf drauf“, heißt es in Berliner Kreisen. Schuld sei, wie so oft, die europäische Gemengelage: Auf der einen Seite steht London, das seine Finanzindustrie nicht schwächen, auf der anderen Seite Paris, das eine starke Regulierung durchsetzen will. Deutschland sitzt abwartend in der Mitte. Es droht ein langes Tauziehen, das den Händlern Zeit gibt, an neuen Strategien zu arbeiten, die künftige Kontrollen umgehen.

      „Vonseiten der Finanzindustrie fehlt ein klares Bekenntnis, dass hier etwas passieren muss“, sagt Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel, der den Bereich Finanzmärkte verantwortet. Als ersten Schritt fordert Nagel einen freiwilligen Verhaltenskodex für Hochfrequenzhändler und fügt hinzu: „Da muss jetzt etwas geschehen. Die Regulierer werden auf nationaler und internationaler Ebene die Finanzindustrie in die Pflicht nehmen. Europa sollte dabei mit einer Stimme sprechen.“

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        Europa sollte sich beeilen, denn die Szene expandiert. „Wir rechnen immer damit, dass wir überrollt werden“, sagt ein europäischer Aufseher. Allerdings: Weil immer mehr ein Stück vom Kuchen haben wollen, sind „die leichten Tage vorbei, das Geschäft ist weniger profitabel. Mittlerweile überleben nur noch die Besten“, sagt ein Hochfrequenzhändler aus London.

        „Die Top-Liga der Trader investiert binnen drei Jahren 50 Millionen Euro in Technik und Programmierer. Das Geld spielen die Goldmänner und Deutschbanker dieser Welt binnen eines Jahres locker wieder rein“, sagt Harald Murgas, der für IBM großen Handelshäusern Algo-Software liefert. Wer gewinnen will, muss immer mehr Geld in die Hand nehmen. „Es kommt ein Punkt, an dem die zusätzlichen Kosten für viele Marktteilnehmer den zusätzlichen Nutzen nicht mehr decken – die ökonomische Grenze greift im Technologierennen der Algo-Trader viel früher als die physikalische Grenze, die theoretisch in der Lichtgeschwindigkeit liegt“, sagt Betriebswirtschafts-Professor Peter Gomber von der Universität Frankfurt, der Xetra mitentwickelte.

        Rasantes Wachstum

        Die Fortschritte sind gewaltig: 2006 brauchte die Deutsche Börse noch 21 Millisekunden für einen Roundtrip (Eingang der Order, Verarbeitung in Xetra, Bestätigung), heute sind es nur noch 0,55 Millisekunden. Zwischen London und Frankfurt liegt bereits ein Glasfaserkabel zur Datenübertragung, ein schnelleres gibt es nicht. Die Daten überwinden die 861 Kabelkilometer in 4,22 Millisekunden. „Um schneller zu werden, überlegen wir, wo wir noch ein paar Meter Kabel abschneiden können“, sagt Tony Moulange, der für den Server- und Datenleitungsanbieter Colt weltweit Algo-Händler betreut.

        Geld brauchen die Händler vor allem, um ihre Rechner und Leitungen aufzurüsten. „Der Handel per se ist nicht kapitalintensiv“, sagt Fred Pedersen vom Züricher Hochfrequenzhändler Vincorex. Schon mit 1000 Euro könne er 300 Millionen an der Börse bewegen.

        Wettrüsten der Banken

        Die Investmentbanken betreiben jetzt schon „Ultra-Hochfrequenzhandel“. Ihre Werkzeuge, teure Hochleistungscomputer, entwickelt Evgueny Khartchenko in einem geheimen Labor bei London.

        Für rund 40 Kunden, darunter „einige der Top-Investmentbanken dieser Welt“, puzzelt der Technikchef des eigensfür -Algo-Trader eingerichteten Intel -„Faster Lab“ Hard- und Softwarelösungen zu-sammen. Khartchenko baut Intel--Prozessoren ein, die noch nicht auf dem Markt sind, testet, welche Kombina-tion am schnellsten arbeitet. „In den nächsten ein bis zwei -Jahren sehe ich weitere Evolutionsschritte in der Computerleistung, aber keine Revolution.“ Chipgigant Intel beherbergt im Faster Lab die nächste Generation jener Maschinen, die sich auf den Märkten schneller gegen die Orders derjenigen durchsetzen sollen, die nicht Millionen investieren können. Alles ist abgeriegelt, wenn Khartchenko zu seinem Arbeitsplatz will, passiert er mehrere Sicherheitsschleusen. Nur wenige Intel-Mitarbeiter haben Zugang zum Labor.

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          Auch die Rechencenter rüsten auf: Colt schafft in London Platz für Trader, die künftig direkt aus dem Herz des Datenzentrums Preise von verschiedenen Börsen abfragen. Bislang sammelten sie Daten separat, um Preisunterschiede zu finden und daran zu verdienen. Das ändert sich: „Die Investmentbanker sitzen bald wie Spinnen in der Mitte des Netzes und sammeln Preisdaten direkt da, wo die Fäden aus allen Märkten zusammenlaufen. So können sie künftig zeitgleich Orders an verschiedene Märkte schicken und dort zuschlagen“, sagt Moulange.

          Zwischen gut und böse

          Wer das meiste Geld in Technik investiert, ist stärker als andere Händler Quelle: Thomas Fuchs

          Algorithmen per se sind nichts Verwerfliches. Die Deutsche Bank etwa entwickelte einen, der für Kundenorders nach liquiden Märkten sucht. Algorithmen schießen kleinste Kauf- oder Verkaufsaufträge in die Systeme und erkunden so, ob es einen Handelspartner gibt.

          So wollen Banken auch Privatkunden helfen, den besten Preis zu finden. Die Commerzbank wiederum sichert eigene Risiken aus mehr als 100 000 Produkten wie Zertifikaten per Algorithmus ab. Menschen können das nicht mehr leisten, also entscheidet der Computer.

          Und: „Algo-Trader tragen zur Liquidität der Märkte bei, da sie permanent kaufen und verkaufen“, sagt die Münchner Kapitalmarktexpertin Susanne Klöß. Im letzten Jahrzehnt sanken Transaktionskosten an den Börsen um 33 Prozent – auch, weil Algo-Trader die Spanne zwischen An- und Verkaufspreisen verringerten.

          Anleihemärkte im Visier

          Davon profitieren auch Privatanleger. Aber: „Die Liquidität, die Algo-Trader zur Verfügung stellen, kann genauso schnell verschwinden, wie sie gekommen ist“, warnt Experte Steinbach. Und Private bekommen, wenn Algo-Trader Kurse verzerren, ihre Aktien womöglich ein paar Cent teurer. Oder vereinbarte Stop-Loss-Limits, bei denen die Bank Papiere an einer zuvor festgelegten Preisschwelle automatisch verkauft, werden an schwankungsintensiven Tagen gerissen. Obwohl sich die Kurse schnell beruhigen, sind die Aktien dann aus dem Depot geflogen. „Amateure haben in dem schnellen Geschäft keine Chance, denn sie traden gegen eine Horde sehr cleverer Leute, und wenn sie das Spiel gewinnen, ist das pures Glück“, sagt Pedersen.

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            Keine Handelsstrategie aber, und mag sie noch so ausgefeilt sein, läuft ewig. „Strategien müssen angepasst und verändert werden. Mehr als drei Monate Lebensdauer sind die Ausnahme“, sagt Pedersen. Trader weichen auf weniger entwickelte Börsen aus. Indien, Brasilien und Russland seien interessant, sagt er. Schwellenländerbörsen locken Trader gezielt an, um Umsätze auf die Systeme zu ziehen.

            Weniger willkommen dürften Händler an einer anderen Front sein: „Die nächsten Schlachten sehen wir auf den Anleihemärkten“, sagt Moulange von Colt.

            Dass Europas Finanzminister begeistert sind, wenn Algo-Trader milliardenfach Staatsanleihen hin und her handeln und Kursstürze etwa bei portugiesischen Bonds verursachen, darf bezweifelt werden. Solche Aktivitäten dürften die Einführung einer Finanztransaktionssteuer beschleunigen, die EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso unlängst wieder ins Gespräch brachte. Hier werden nicht Gewinne, sondern gehandelte Umsätze besteuert, mit bis zu 0,1 Prozent. „Die Transaktionssteuer hat für Politiker einen ungeheuren Charme“, sagt ein Frankfurter Banker. Charmant für die öffentlichen Kassen, aber nicht für Trader.

            Wer an 100 Euro Umsatz zwei Cent verdienen kann, dann aber bis zu zehn Cent Steuern zahlen muss, kann seinen Laden dichtmachen. Eine an den Umsatz gekoppelte Steuer wäre das Ende des Hoch-frequenzhandels in Europa.

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