Börsen Asien: Asiatische Börsen lassen nach – Rettungspaket für China gibt Hoffnung
Asiens Börsen haben sich am Mittwoch zunächst schwächer gezeigt. Experten sehen die Gründe dafür auch in dem eher miserablen Start der chinesischen Börsen in 2024. Ein von China geplantes Maßnahmenpaket im Wert von 278 Milliarden Dollar zur Stabilisierung des Marktes lässt bei den skeptischen Anlegern zumindest dennoch ein wenig Hoffnung aufkommen. „Ich vermute, dass die politischen Entscheidungsträger es vorziehen würden, wenn die Märkte stabiler wären, aber ich bezweifle, dass sie vorhaben, riesige, bedingungslose Finanzspritzen in die Märkte zu geben“, sagte Ben Bennett, APAC-Anlagestratege bei Legal and General Investment Management und fügte hinzu: „Hoffentlich führt das jetzt zu einer gewissen Stabilisierung.“
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent tiefer bei 36.268 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,5 Prozent und lag bei 2530 Punkten.
Japan verzeichnet Rekordexporte im Dezember
Japans Exporte haben im Dezember einen Rekordwert erreicht. Wie am Mittwoch aus offiziellen Daten des Finanzministeriums hervorging, stiegen die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent auf 9,65 Billionen Yen (65,13 Milliarden Dollar). Sie folgten auf einen Rückgang um 0,2 Prozent. Analysten hatten ursprünglich für Dezember mit einem Anstieg von 9,1 Prozent gerechnet.
Die Exporte in Japans Hauptmarkt China stiegen im Dezember um 9,6 Prozent oder 1,77 Billionen Yen an und waren damit so stark wie noch nie. Die Ausfuhren in die USA stiegen um 20,4 Prozent und verzeichneten bereits den 27. Monat in Folge ein Wachstum. Japans Importe sanken hingegen im Dezember um 6,8 Prozent. Analysten waren von einem Rückgang der Einfuhren um 5,3 Prozent ausgegangen.