Börsen Asien Yellen gibt Dollar in Fernost Auftrieb

Nach den Worten der Fed-Chefin zieht der US-Dollar beim Start in den Mittwoch an. Der Tokioter Nikkei-Index wird weiter vom Konflikt zwischen den USA und Nordkorea belastet.

Der Konflikt mit Nordkorea belastet die asiatischen Börsen. Quelle: Reuters

TokioZins-Äußerungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen haben den Dollar am Mittwoch in Fernost steigen lassen. Zum japanischen Yen notierte die US-Währung im Sog anziehender US-Renditen mit 112,27 Yen nahe an einem Zweieinhalb-Monats-Hoch.

Der Euro notierte bei 1,1781 Dollar auf dem tiefsten Stand seit vier Wochen, was auch mit den Aussichten auf eine schwierige Regierungsbildung nach der Bundestagswahl erklärt wurde.

Yellen hatte es am Dienstag in Cleveland "unklug" genannt, damit zu warten, bis das Zwei-Prozent-Ziel der Zentralbank Fed bei der Teuerung erreicht sei. Die Fed hält den Zins in einer Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent. Zuletzt signalisierte sie eine weitere Erhöhung noch in diesem Jahr. Der Tokioter Nikkei-Index wurde weiter vom Konflikt zwischen den USA und Nordkorea belastet, er verlor 0,3 Prozent auf 20270 Punkte.

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