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Börsengang Aktien von Bastei Lübbe starten unter Ausgabepreis

Das Verlagshaus Bastei Lübbe hat ein schwaches Börsendebüt hingelegt. Die Aktien starteten zu 7,40 Euro in den Handel und damit unter dem Ausgabepreis.

Aus diesen Börsengängen ist nichts geworden
Die im Mai oder Juni erwartete Wiederaufnahme von Börsengängen in China dürfte sich einem Zeitungsbericht zufolge noch bis Juli verzögern. Die Behörden machten sich Sorgen über den Zustand der Wirtschaft und würden deshalb erst im dritten Quartal wieder IPOs zulassen, hieß es in dem amtlichen "China Securities Journal". Die Börsenaufsicht hatte die Genehmigung von Börsengängen im Oktober eingestellt, um das Angebot zu drosseln, den Aktienmarkt zu stabilisieren und die Qualität der IPOs zu verbessern. Viele Branchenkenner hatten erwartet, dass die Behörde im Mai oder Juni eine Wiederaufnahme ankündigen wird. Im vergangenen Jahr bot sich an den westlichen Märkten ein ganz ähnliches Bild - wenn auch nicht ausschließlich krisenbedingt. Quelle: dpa
Das Logo der Rheinmetall AG Quelle: dpa
Die Zentrale des Versicherungskonzerns Talanx Quelle: dpa/dpaweb
Luxury clocks and watches are displayed inside a Graff Diamonds store at Peninsula Hotel in Hong Kong Quelle: REUTERS
Spanish Formula One driver Fernando Alonso of Ferrari steers his car Quelle: dpa
workers fixing a huge advertising banner of German company Evonik Quelle: REUTERS
Energiesparlampen werden am 26.08.2009 bei Osram in Augsburg (Schwaben) in Verkaufsverpackungen abgepackt. Quelle: dpa

Zu 7,50 Euro hatte Bastei Lübbe die Titel schon am unteren Ende der zuvor gesenkten Angebotsspanne verkauft. Dennoch schaffte es der Verlag nicht, alle angebotenen 5,3 Millionen Titel loszuschlagen und musste sich mit einem Emissionserlös von 30 Millionen statt der angepeilten 58 Millionen Euro zufrieden geben. Die Familie will die Mehrheit mit rund 60 Prozent der Anteile behalten. Durch den Gang an die Börse will das Unternehmen Geld für eine weitere Internationalisierung und Digitalisierung einsammeln.

In Arbeit
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Bastei Lübbe ist nach eigenen Angaben der viertgrößte deutsche Publikumsverlag. Im Geschäftsjahr 2012/13 (31.3.) hat das mittelständische Familienunternehmen einen Jahresüberschuss von knapp 7,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz lag bei knapp 100 Millionen Euro. Bereits kurz nach dem Start des Unternehmens war im Jahr 1954 der FBI-Mann Jerry Cotton als Serienheld aus der Taufe gehoben worden. Mittlerweile werden jedoch 80 Prozent des Umsatzes im Buchgeschäft erwirtschaftet. Roman- und Rätselhefte steuern noch neun Prozent bei, auf Geschenk- und Werbeartikel entfällt ein Anteil von elf Prozent. Das Unternehmen hat 265 Beschäftigte.

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