Börsengang Euronext über eine Milliarde Euro wert

Der Börsengang eines Teils des europäischen Börsenbetreibers Euronext wird bis zu 1,16 Milliarden Euro schwer. Das Unternehmen betreibt die Handelsplätze in Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris.

Mit diesen Werten zocken Anleger am liebsten
15. PlatzDie Commerzbank-Aktie liegt wie Blei in vielen Depots. Viel Freude hatten die Aktionäre in den vergangenen Monaten und Jahren nicht mit den Papieren. Auch die Kursgewinne der vergangenen Wochen ändern daran wenig. Trotzdem oder gerade deshalb gehört die Commerzbank zu den beliebtesten Basiswerten der Zertifikate-Anleger. Mit einem Volumen von 13,5 Millionen Euro wurden an der Stuttgarter Börse Commerzbank Faktor 4x Short DAXF Indizes ge- und verkauft. Das reicht für Platz 15 der beliebtesten Basiswerte, die im September an der Stuttgarter Börse gehandelt wurden. Quelle: Börse Stuttgart Quelle: dpa
14. PlatzAuch die Bayer-Aktie zog zuletzt kräftig an. Seit Juli ist das Papier kontinuierlich im Wert gestiegen. Von den Kursgewinnen wollten auch viele Zertifikate-Anleger profitieren. Sie handelten Papiere mit Basiswert Bayer für 15,5 Millionen Euro. Quelle: AP
13. PlatzIm August brach bei BMW der Neuwagenverkauf um 13,5 Prozent ein. Das belastete auch den Kurs der Aktie. Dennoch waren die Papiere zuletzt bei den Anlegern gefragt. Zertifikate mit Basiswert BMW wurden mit einem Volumen von 19,1 Millionen Euro gehandelt. Quelle: dapd
12. PlatzEntgegen ihrer Ankündigung wird die Commerzbank wohl auch für das Geschäftsjahr 2013 keine Dividende an ihre Aktionäre auszahlen. Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus plagen vor allem Probleme im Kreditgeschäft. Zertifikate-Anleger stört das weniger. Sie zockten trotzdem kräftig mit Papieren auf Deutschlands zweitgrößte Bank. Im September wurde der Basiswert Commerzbank an der Börse Stuttgart mit einem Volumen von 21,5 Millionen Euro gehandelt. Quelle: dpa
11. PlatzObjekt der Begierde vieler Anleger war im September auch Silber. Sie kauften und verkauften Papiere mit Basiswert Silber im Volumen von 22,8 Millionen Euro. Quelle: dpa
10. PlatzAnfang Juni war ein günstiger Zeitpunkt, um Aktien der Telekom zu kaufen. Seither hat das Papier rund 20 Prozent zugelegt. Im September war der Bonner Konzern auch bei Zertifikate-Anlegern gefragt. Sie kauften und verkauften den Basiswert Telekom in Höhe von 23,1 Millionen Euro. Quelle: dapd
9. PlatzDie Pkw-Absatzkrise in Deutschland macht auch Volkswagen zu schaffen. Doch was hierzulande schlecht läuft, klappt in den USA umso besser. Dort verbuchen die Wolfsburger Verkaufsrekorde. Ähnlich gefragt wie VW-Fahrzeuge in Übersee, war im September der Wolfsburger Konzern bei Anlegern. Sie kauften und verkauften Zertifikate auf die Aktie im Volumen von 26,2 Millionen Euro. Quelle: rtr
8. PlatzDie Aktie des Energieversorgers Eon hat seit Juni eine beeindruckende Rally hingelegt. Selbst die Empfehlung der Berenberg Bank im September, dass Papier zu verkaufen, konnte der Aktie wenig anhaben. Anleger handelten Eon-Zertifikate im Volumen von 26,8 Millionen Euro. Quelle: dpa
7. PlatzNach wie vor gilt Gold als sicherer Hafen. Das Edelmetall erreichte zuletzt ein neues Allzeithoch. Auch als Basiswert für Zertifikate hat Gold nichts an Beliebtheit eingebüßt. Für 30,8 Millionen Euro wurden entsprechende Papiere im September an der Börse Stuttgart gehandelt – besonders gefragt waren Partizipationspapiere. Quelle: rtr
6. PlatzAuch die Allianz-Aktie ist zuletzt in der Gunst der Investoren gestiegen und konnte jüngst kräftig zulegen. Beliebt ist der Versicherer auch als Basiswert. Die entsprechenden Papiere wurden im Volumen von knapp 40 Millionen Euro gehandelt. Quelle: dapd
5. PlatzDie BASF-Aktie hat sich nach einem Tief zwischen Mai und Juni wieder gefangen und klettert seither stetig nach oben. Auch als Basiswert von Anlagezertifikaten ist der Chemiekonzern gefragt. Im September führte die Börse Stuttgart Kundenorders in Höhe von 38,5 Millionen Euro aus. Quelle: obs
4. PlatzZu Beginn des Jahres hatten Besitzer von Daimler-Aktien noch Grund zur Freude. Bis Mitte März stiegen ihre Papiere rund 30 Prozent im Wert. Danach folgte der Einbruch, von dem sich Aktie in den vergangenen Wochen aber wieder etwas erholt hat. Auch Zertifikate-Anleger wetteten auf die Kurserholung der Aktie. Im September wurden für 39 Millionen Euro entsprechende Papiere ge- und verkauft. Quelle: dapd
3. PlatzUnter dem neuen Führungsduo Jain und Fitschen will die Deutsche Bank künftig vieles anders und besser machen. Bei Händlern stand Deutschlands größtes Geldhaus zuletzt hoch im Kurs. An der Stuttgarter Börse wechselten Deutsche-Bank-Zertifikate im Gesamtumfang von 55,5 Millionen Euro die Besitzer. Quelle: dapd
2. PlatzEuro-Krise hin oder her - sehr beliebt als Basiswert für Zertifikate war im September auch der Euro Stoxx 50. Anleger kauften und verkauften diese Zertifikate für knapp 226,1 Millionen Euro. Besonders Express-Papiere im Umfang 67,8 Millionen waren gefragt. Quelle: dpa
1. PlatzUnangefochtener Liebling der deutschen Zertifikate-Anleger ist und bleibt der Dax. Kundenorders in Höhe von insgesamt 493 Millionen Euro gingen im September bei der Stuttgarter Börse ein. Mit einem Volumen von 146,4 Millionen Euro wurden Indexpapiere besonders stark gehandelt. Quelle: dapd

Die Mehrländer-Börse Euronext treibt ihre Pläne für einen Börsengang voran. Für die Erstnotierung (IPO) sei ein Preis zwischen 19 und 25 Euro je Aktie geplant, teilte Euronext am Dienstag mit. Das Unternehmen werde eine Summe zwischen 880 Millionen Euro und 1,16 Milliarden Euro einnehmen. Insgesamt werde Euronext mit bis zu 1,75 Milliarden Euro bewertet.
Die Euronext-Muttergesellschaft Intercontinental Exchange (ICE) wolle bis zu 60,15 Prozent der Euronext-Anteile platzieren, hieß es weiter. Eine Gruppe institutioneller Anleger kaufe ein Paket von 33,36 Prozent zu einem Rabatt von vier Prozent. Darüber hinaus hätten sich andere institutionelle Investoren einen Discount von zwei Prozent gesichert. Der IPO sei für den 20. Juni in Paris geplant mit dem Börsensymbol ENX.

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ICE hatte die fusionierte Nyse Euronext im Herbst für rund elf Milliarden Dollar gekauft, interessiert sich aber nur für die zu Euronext gehörende Londoner Derivatebörse Liffe. Die Aktienbörsen in Europa betrachtet der US-Konzern nicht als Kerngeschäft und will deshalb nur einen Minderheitsanteil an Euronext behalten.

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