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Börsengeschäfte Euroländer verbieten Leerverkäufe

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In Deutschland sind solche ungedeckten Leerverkäufe von Aktien und Staatsanleihen der Euro-Länder seit letztem Jahr verboten. Bei diesen ungedeckten Deals müssen Investoren die Aktien nicht einmal leihen: Sie wetten mit Papieren, die sie nicht haben - ihr Risiko geht gegen Null, der Gewinn ist enorm. Verlierer sind die, gegen die die Wetten laufen. 

Andere Arten von Leerverkäufen sind hierzulande erlaubt, können aber von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingeschränkt oder komplett verboten werden.

Keine Leerverkäufe während der Krise

Während der Finanzkrise durften deutsche Banken das am eigenen Leib erfaren: Die BaFin schob den Spekulationen einen Riegel vor. Die Finanzaufseher befürchteten eine weitere Verschlimmerung, wenn Anleger nun auch noch auf die Verluste strauchelnder Unternehmen wetten dürften. Für zehn Unternehmen sprach sie ein Verbot aus, darunter auch für die Commerzbank und die Deutsche Bank. Dennoch stürzten deren Kurse ab.

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