Börsenhochzeit NYSE / ICE Fusionsträume der Weltbörsen-Manager

Einst verkündete Duncan Niederauer, Chef des US-Börsenbetreibers NYSE Euronext, die New Yorker Börse sei nicht zu übernehmen. Jetzt ist alles anders. Der Markt wird neu aufgeteilt.

ICE- Chef Jeffrey Sprecher, links, und NYSE-Boss Duncan Niederauer an der New Yorker Börse Quelle: dapd

Einiges spricht dafür, dass die altehrwürdige New Yorker Börse (New York Stock Exchange, kurz NYSE) mit ihrer 220 Jahre währenden Geschichte heute dringend eine starke Schulter zum Anlehnen benötigt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg ist das durchschnittliche Handelsvolumen an der Wall Street auf Basis der durchschnittlichen Transaktionsmenge von 200 Tagen um ein Drittel zurückgegangen, seit die Derivatebörse ICE aus Atlanta und die Technologiebörse Nasdaq OMX Group im Februar 2011 ein feindliches Übernahmeangebot für den Börsenbetreiber NYSE Euronext abgaben.

Die feindliche Übernahme der New York Stock Exchange zum Angebotspreis von elf Milliarden Dollar platzte zwar, sorgte aber für böses Blut zwischen Niederauer und ICE-Chef Jeff Sprecher, weil der NYSE-Chef seinerzeit gerade in Fusionsverhandlungen mit der Deutschen Börse war, als das Angebot reinplatzte. Damals hatte Niederauer gerade Oberwasser. Bei den Fusionsverhandlungen mit der Deutschen Börse bestand er darauf, Chef des fusionierten Unternehmens zu werden. Er wäre der starke Mann in der Branche gewesen.

Die größten Börsenbetreiber der Welt
Platz 8: Hong Stock Exchange Auf Rang acht rangiert die Hong Kong Stock Exchange mit einem Handelsvolumen von 1,6 Billionen Dollar. Damit ist die Hongkonger Börse die kleinste der drei chinesischen Börsen. Gemessen an der Marktkapitalisierung (24,9 Billionen Dollar) ist der Konzern die Nummer eins der Börsenbetreiber. Die Hong Kong Stock Exchange zeichnet sich durch eine gepflegte Mittagspausevon 12.30 bis 14.30 aus. Ansonsten wird wie an der New Yorker NYSE von 10 bis 16 Uhr gehandelt. Fotos: dpa, ap, Reuters
Platz 7: Korea Exchange Mit einem Handelsvolumen von 2,0 Billionen Dollar liegt die Börse in Südkorea auf Platz sieben. Neben der Eurex und der Chicago Mercantile Exchange ist die Börse in Seoul eine der weltweit größten Derivatebörsen.
Platz 6: Shenzhen Die zweitgrößte Börse Festlandchinas kommt auf ein Handelsvolumen von 3,6 Billionen Dollar. Ihre Besonderheit: IPOs wurden in Shenzhen im Jahr 2000 eingestellt und werden nur noch an der Börse in Shanghai gehandelt. In Shenzhen wurde ein spezieller Markt für Privat- und Technologieunternehmen geschaffen.
Platz 5: Tokyo Stock Exchange Die Börse in Tokio blickt auf eine sehr viel längere Geschichte zurück als die Pendants in China. Die Börse wurde 1878 gegründet und 1943 mit anderen kleineren Börsen des Landes zur einzigen Börse Japans zusammengeschlossen. Seit 1999 gbt es keinen Parketthandel mehr, sondern nur noch den elektronischen Börsenhandels. Ihren größten Tiefpunkt erlebte das Haus im November 2005, als wegen eines Programmfehlers stundenlang nicht gehandelt werden konnte. Im Januar 2010 gab die Tokioter Börse den Start eines neuen schnellen Handelssystems mit dem Namen Arrowhead bekannt, das eine Latenzzeit von 5 Millisekunden haben soll. Das Handelsvolumen betrug 2010 3,8 Billionen Dollar.
Platz 4: London Stock Exchange/TMX Mit einem Handelsvolumen von 4,1 Billionen Dollar steht die Londoner Stock Exchange auf dem ersten Platz der größten Börsen Europas und weltweit auf Rang 4. Kein Wunder 2004 hatte die Deutsche Börse Interesse an einer Übernahme - das Angebot war der LSE allerdings zu niedrig. Mit 3 000 handelnden Unternehmen aus über 70 Ländern ist die Londoner Börse gleichzeitig auch der internationalste aller Handelsplätze und über 300 Jahre alt.
Platz 3: Shanghai Stock Exchange Die Börse Shanghai wurde im November 1990 als Wertpapierbörse in Shanghai in der Sonderwirtschaftszone Pudong gegründet. Heute ist sie mit einem Handelsvolumen von 4,5 Billionen Dollar die wichtigste Börse auf dem chinesischen Festland und im weltweiten Vergleich die Nummer 3.
Platz 2: Nasdaq OMX Im Februar ist die Nasdaq 40 Jahre alt geworden. Die Stimmung zum Jubiläum hätte besser sein können. Kritiker frotzeln: Die Revolutionäre sind alt geworden: Die Geschichte der Nasdaq begann 1961 zurück. Der US-Kongress ließ bei der Börsenaufsicht SEC das außerbörslichen Geschehen im sogenannten "Over the Counter"-Markt (OTC) beobachten, also dem außerbörslichen Handel mit Wertpapieren. Das Ergebnis war ernüchternd. Es brauchte ein System, dass diese unregulierten Geschäfte erfasste ...
Platze 2: Nasdaq OMX ... und so ging im Februar 1971 die Nasdaq ans Werk. Ihre ganz große Zeit hatte die Nasdaq in den 90er-Jahren. Inzwischen muss sie hart um Marktanteile kämpfen. Das Wahrzeichen der Börse im Herzen New York ist die Wand mit all den Bildschirmen. Mit einem Handelsvolumen von 12,7 Billionen Dollar liegt sie auf Rang zwei. Nun bietet sie selbst auch für die Nyse.
Platz 1: NYSE Euronext/Deutsche Börse Die neue Nummer hätte - falls die Fusion zwischen NYSE Euronext und der Deutschen Börse wie geplant zustandegekommen wäre - einen großen Vorsprung gehabt: Das Handelsvolumen des neuen Riesen läge bei 21,4 Billionen Dollar. Die NYSE Euronext entstand 2007 aus der Kombination der NYSE (New York Stock Exchange) und der Mehrländerbörse Euronext. In Europa gehören dem Börsenbetreiber unter anderem die Standorte in Amsterdam und Brüssel.
In Frankfurt schauen die Mitarbeiter der Deutschen Börse gebannt auf die Aussagen zur Strategie des neuen Unternehmens. Insgesamt beschäftigt die Deutsche Börse in Europa, Amerika und Asien rund 3 600 Menschen. Der neue Riese hat eine enorme Marktmacht. Das zeigt auch ein Vergleich mit den übrigen großen Börsen in Europa ...
Spanish Exchanges (BME) Die spanische Holding Bolsas y Mercados Espańoles entstand 2002 durch die Fusion der Börsen Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia mit den Anleihemärkten Aiaf und Senaf, der Terminbörse Meff, dem Terminmarkt für Zitrusfrüchte und der Clearingstelle Iberclear. Zweck war, Spanien als Finanzplatz konkurrenzfähiger zu machen. Das scheint gelungen: Der Handelsumsatz liegt bei rund sieben Billionen Euro und beschert den zweiten Platz.
Nasdaq OMX Nordic Die Nasdaq OMX Group ist auf auf sechs Kontinenten tätig und die weltweit größte Börsenorganisation - die Nasdaq OMX Nordic bezeichnet die Handelsplätze in Helsinki, Kopenhagen, Stockholm, Island, Tallinn, Riga und Litauen. Der Umsatz hier: 2,3 Billionen Euro.
Borsa Italiana Die Italienische Börse mit Sitz in Mailand ist seit 2007 ein Tochterunternehmen der London Stock Exchange und kann einen Handelsumsatz von rund einer Billion Euro verzeichnen. Das stärkste Element des Handelsplatzes ist der Blue Chip Markt.
SIX Swiss Exchange Die Schweizer Börse, bis 2008 noch unter dem Kürzel SWX, entstand 1995 durch die Fusion der Börsen in Genf, Basel und Zürich. Ein Jahr später wurde der traditionelle Ringhandel durch vollelektronischen Handel ersetzt. Der Handelsumsatz beträgt stattliche 769 Milliarden Euro.
Oslo Břrs Deutlich mehr hat da die Osloer Börse mit 351 Milliarden Handelsumsatz zu bieten. Früher ausgerichtet auf den Handel mit Schiffen und Co., ist sie nun seit über zehn Jahren eine reine Computerbörse. Im letzten Jahr ging man hier eine Partnerschaft mit der London Stock Exchange ein - was zur Folge hatte dass sich deren Hauptkonkurrent NASDAQ von seinem Anteilsbesitz trennte.
Irish Stock Exchange Die irische Wertpapierbörse ISE gründete sich aus einer Fusion der Börsen von Cork und Dublin. Erst seit 1995 ist der Irish Stock Exchange als solcher wieder unabhängig von der britischen Börse. Auf den neunten Platz befördert den Handelsplatz ein Umsatz von 119 Milliarden Euro.
Börse Stuttgart Auch der Handelssal kann optisch mithalten: Die Börse in Stuttgart hat im vergangenen Jahr einen Handelsumsatz von 105 Milliarden Euro erreicht. Im Jahr 1860 gegründet ist sie heute die führende europäische Börsenorganisation für private Anleger und ein äußerst attraktiver Markt für Hebel- und Anlageprodukte.
Den regionalen Börsen in Deutschland kommt was den Handelsumsatz angeht eine eher geringe Bedeutung zu, egal ob sie in Düsseldorf (Foto), Berlin oder Hamburg stehen. Doch eine unter ihnen konnte sich vom Nischenmarkt zur einer wichtigen Privatanlegerbörse entwickeln.

Sechs Wochen lang sprachen die beiden Top-Manager nicht miteinander. Erst nach der Veröffentlichung guter Quartalszahlen im Februar gratulierte Niederauer Sprecher per E-Mail: "Hallo, großartiges Quartal." Die Freundschaft war gerettet. "Er war sehr großherzig und ich wusste, dass er über das hinwegsehen würde, was ich tat, und wir sind weiter eng verbunden", sagte Sprecher.

Die schwärzesten Börsentage aller Zeiten
Farbenprächtig blühende Tulpen im Erholungspark Britzer Garten in Berlin Quelle: dpa/dpaweb
Strände Neukaledoniens - hier «Kuto Bay» Quelle: dpa-tmn
Broker stehen am 25. Oktober 1929 in der New Yorker Boerse waehrend des Boersenkrachs, der die Weltwirtschaftskrise einleitete ('Schwarzer Freitag'). Quelle: AP
Blick auf das leere Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg. Wegen der Ölkrise wurde am 02.12.1973 zum zweiten Mal ein sonntägliches Fahrverbot verhängt Quelle: dpa
Hektisches Treiben in der Aktienbörse in Frankfurt (Hessen) Quelle: dpa
United Airlines planes arrive at Denver International Airport in Denver Quelle: REUTERS
 Boris Jelzin, links, neben Alexander Korschakow Quelle: AP
A broker holds his head in his hands Monday, Aug. 18, 1997, after a three percent drop on the Jakarta Stock Exchange. Quelle: AP
Specialist Robert Lucey, second from left, directs trades in shares of Sprint PCS Group on the New York Stock Exchange floor Quelle: AP
an aerial view of the terror attacks on the World Trade Center in New York. Quelle: dpa
U.S. soldiers and aircraft take their position at Forward Operating Base Remagen airstrip Quelle: dpa/dpaweb
A bull styrofoam figure is pictured in front of the DAX board at the Frankfurt stock exchange Quelle: REUTERS
Ein Schriftzug zeigt das Datum "15. September" an der Zentrale von Lehman Brothers in New York Quelle: dpa
Hypo Real Estate bank in Berlin, Germany Quelle: AP
fukushima Quelle: dapd
Ein Aktienmakler Quelle: AP

Der Traum vom Karrieresprung ist für Niederauer wohl geplatzt. Seitdem die Fusion mit den Frankfurtern am Veto der EU-Kommission scheiterte, ist der Börsenmanager geschwächter als je zuvor. Und nun der neueste Rückschlag: Die US-Derivatebörse Intercontinental Exchange (ICE) meldet sich zurück und will NYSE Euronext für 8,2 Milliarden Dollar übernehmen, umgerechnet 6,2 Milliarden Euro. Den Chefposten muss Niederauer damit abschreiben. Er soll zwar Präsident des neuen Unternehmens werden - spielt damit aber nur die zweite Geige nach Sprecher. "In gewisser Hinsicht muss er sehr frustriert sein, weil einige der großen Dinge, die er versucht hat, nicht gut gelaufen sind", sagt Andre Cappon vom Beratungshaus CBM Group. Als Experte für den Aktienhandel, der nur noch kleine Gewinne abwirft, könnten Niederauers beste Zeiten endgültig vorbei sein.

Zehn Szenarien für 2013 - und was sie für Anleger bedeuten
Der Euro wird überlebenDie europäische Währung, Dauerpatient auf der Intensivstation, wird bis 2013 nicht sterben - davon gehen jedenfalls die Analysten der Research-Abteilung von HSBC Trinkaus aus. Ihre Prognose begründen sie mit den Treuebekundungen der europäischen Politiker zum Euro und dem Versprechen der EZB unbegrenzt Staatsanleihen klammer Staaten zu kaufen, die einen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsschirm gestellt haben. Die Märkte werden sich langfristig beruhigen, sofern die Euro-Länder ihre Hausaufgaben machen. Quelle: dpa
Niedrige Zinsen, niedrige InflationDie Zinsen werden mittelfristig niedrig bleiben. Die Analysten der HSBC rechnen damit, dass die EZB ihre Niedrigzinspolitik auch noch 2013 fahren wird. Allerdings gehen sie auch von einer niedrigen Teuerungsrate aus. Paradox? Nein. Denn die Geldflut der EZB werde nicht über Kredite in die Realwirtschaft fließen und zwar wegen hoher Arbeitslosigkeit und Unterkapazitäten in der Euro-Zone. Ausnahme bleibe Deutschland: Hierzulande könnte die Inflation stärker anziehen - dank Lohnsteigerungen und robustem Arbeitsmarkt. Quelle: dpa
Keine ImmobilienblaseEine Immobilienblase in Deutschland sehen die Experten nicht. Das heißt aber nicht, dass Immobilien nicht gefragt sein werden. Dafür sprechen niedrige Zinsen und damit niedrige Finanzierungskosten. Zudem sei der Arbeitsmarkt robust - und wer einen sicheren Job hat, der will auch ein eigenes Häuschen. Doch Immobilien könnten auch als Anlageklasse interessanter werden – dank niedriger Renditen bei festverzinslichen Papieren und volatiler Aktienmärkte. Quelle: dpa
Dollar könnte unter die Räder kommenFür eine Belastung des Dollar-Kurses sehen die Analysten der HSBC für 2013 drei Faktoren. Erstens: Die lockere Geldpolitik der US-Notenbank und wahrscheinlich werden weitere quantitative Maßnahmen folgen. Zweitens driften die USA auf die Schuldenobergrenze zu. Wenn diese nicht erhöht wird, wird die US-Regierung zahlungsunfähig, was die Wirtschaft belasten und automatisch Steuererhöhungen mit sich bringen wird. Als dritten Grund sehen sie eine mögliche Verlagerung der Aufmerksamkeit. Während derzeit alle Welt auf die Staatsfinanzen der Euro-Länder schauen, könnte sich in Zukunft die Diskussion auf die USA konzentrieren. Quelle: dpa
Gold glänztDer Goldpreis wird weiter steigen. Weil Notenbanken Gold kaufen, die Realzinsen negativ sind und Währungen abgewertet werden, steigt die Beliebtheit des Edelmetalls weiter. Sorgen um eine wachsende Inflation verstärken diesen Trend noch. Die Geldflut dürfte außerdem ihren Weg zum Gold finden, das im Gegensatz zur Währung nicht beliebig vermehrt werden kann. Quelle: dpa
Unternehmensanleihen sind interessantAufgrund ihrer Prognosen für das Jahr 2013 hat die HSBC auch bestimmte Anlagestrategien empfohlen. Die Investmentgrade-Unternehmensanleihen gehören dazu. Denn selten sei der Aufschlag im Verhältnis zur Rendite so hoch gewesen. Langfristig sei das Chance-Risiko-Verhältnis besonders attraktiv. Gegen ein kurzfristiges Investment in diese Anlageklasse spreche dagegen vor allem die geringe Liquidität. Bei Staatsanleihen von Ländern mit einem guten Rating sind die Renditen kleiner als die Inflation und deshalb unattraktiv. Quelle: dpa
Spekulativ: Hoch-Zins-AnleihenIn Tagen der Niedrigzinspolitik ist bei Staatsanleihen wenig zu holen. Die Analysten der HSBC empfehlen deshalb spekulativen Investoren High-Yield-Anleihen - jedoch nur als Beimischung. Allerdings ist bei Unternehmens-Hochzins-Anleihen Vorsicht geboten: Die hohen Zinsen gibt es wegen der schlechten Kreditwürdigkeit der Unternehmen. HSBC empfiehlt deshalb, sich die Unternehmen genau anzuschauen und solche auszuwählen, die ein solides Geschäftsmodell und geringe Verschuldung. Quelle: dpa
Aktien, Aktien, AktienDie Analysten der HSBC sehen für Aktien noch Aufwärtspotenzial. Sie seien die einzige Anlageklasse, die historisch günstig bewertet ist. Außerdem sind die Dividendenrenditen höher als die Anleiherendite derselben Unternehmen. Da die Analysten davon ausgehen, dass die Weltrezession ausbleibt, dürften die Unternehme ihre Dividende fleißig weiter zahlen. Die Zinsen werden in naher Zukunft niedrig bleiben, was Aktien besonders attraktiv macht. Neben dividendenstarken Titeln sollten Anleger auch Aktien aus den Emerging Markets in Betracht ziehen. Die Analysten glauben, dass sich China zur positiven Überraschung entpuppen könnte. Quelle: dpa
Emerging Markets: Gute Aussichten, hohe SchwankungenWährend man bei gut bewerteten Ländern wie USA und Deutschland mit Staatsanleihen nicht einmal die Inflation ausgleichen kann, kann man mit Staatsanleihen der Schwellenländer durchaus solide Renditen erzielen. Diese gibt es natürlich auf Kosten der Sicherheit. Denn größter Risikofaktor ist die Volatilität. Insbesondere lokale Währungen der Schwellenländer können stark schwanken, schreiben die Analysten der HSBC in ihrer Studie. Quelle: dapd
Richtig gewichten bleibt Gebot der StundeHohe Renditen kann man nur mit risikobehafteten Investments erreichen. Deshalb sollten Anleger mit solchen Investments vorsichtig und sparsam umgehen, möglichst langfristig anlegen, breit streuen und nur in dem Umfang investieren, den man auch selbst managen kann. Denn gerade der private Anleger hat nicht die Zeit und die Möglichkeit sich täglich mit Umschichtungen im Depot zu befassen. Quelle: dpa

Sprecher hingegen ist der kommende Mann der Börsenbranche. Die im Jahr 2000 von Banken und Energiefirmen gegründete ICE ist auf den Handel von Optionen und Futures spezialisiert und seit längerem auf Wachstumskurs. Der im US-Bundesstaat Indiana geborene Sprecher sei ein bodenständiger Typ, der nicht aufgebe, sagen Menschen, die ihn kennen. "Er hat keine Angst zu versagen." Und nicht immer hat er Erfolg gehabt. Zu seinen Niederlagen gehört auch das gescheiterte Angebot für die US-Rohstoffbörse Chicago Board of Trade im Jahr 2007.

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