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Börsenneuling FCR Immobilien „Die Investition lohnt sich auch so“

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„Der Deutsche wird immer Urlaub machen, deswegen sind wir engagiert“

Im Wertpapierprospekt zur Kapitalerhöhung haben Sie das Geschäft mit der Firma Ihres Bruders nicht als Interessenkonflikt angegeben. Wieso nicht?
Wir haben den Fall von unserem Anwalt prüfen lassen, und der hat entschieden, dass es nicht hineingehört, da die Gesellschaft nicht mir gehört. Die Betreibergesellschaft zahlt auch eine Pacht ...

... die mit gut 100.000 Euro pro Jahr, bezogen auf den Kaufpreis von gut vier Millionen Euro, bescheiden ausfällt.
Ja, aber wenn wir mit dem Verkauf der Wohnungen drei Millionen Euro verdienen werden, fällt das nicht ins Gewicht.

Sie halten zwei weitere Hotels im Bestand. Dabei ist FCR auf Gewerbeimmobilien für den Einzelhandel fokussiert.
Wir investieren, wenn sich interessante Gelegenheiten ergeben, auch in anderen Immobilienbereichen. Der Deutsche wird immer Urlaub machen, das Geschäft mit Hotels ist wenig konjunkturanfällig. Deswegen sind wir engagiert.

Kern bleiben die Immobilien für Super- und Baumärkte. Im Einbeziehungsprospekt zum Börsenstart ist das Objekt mit der höchsten Jahresmiete ein Einkaufszentrum in Seesen. Der Hauptmieter Edeka ist dort im September ausgezogen. Wie sieht es mit einem Nachmieter aus?
Wir sind dabei, das Objekt aufzuteilen und für drei Mieter einzurichten. Bis zum ersten Halbjahr 2020 wird das aber noch dauern. Der Auszug von Edeka war uns aber schon beim Kauf bekannt, die Investition lohnt sich auch so.

In den 257 Millionen Euro Portfolio-Wert stecken auch Studentenapartments in Bamberg, die derzeit noch gar nicht gebaut sind. Wie haben Sie die bewertet?
Wir haben bereits jetzt Angebote über 16 Millionen Euro und so ist das Projekt auch bewertet. Je weiter der Bau fortschreitet, desto mehr Käufer kommen. Doch schon mit 16 Millionen Euro Verkaufspreis würden wir gut verdienen.

Aktuell sammelt FCR über einen 5,25-Prozent-Bond 30 Millionen Euro ein. Brauchen Sie so dringend Bares?
Nein, wir sind auch durch die Immobilienverkäufe im ersten Quartal sehr gut aufgestellt. Die Emission machen wir zu Ende, und dann werden wir in nächster Zeit kein Anleihefremdkapital aufnehmen. Wir haben jede Menge Liquidität, die wir erst mal gut investieren müssen.

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