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Börsenverband Europas Börsen lehnen Vorschlag kürzerer Handelszeiten ab

Der europäische Börsenverband FESE weist den Vorschlag britischer Banken, die Handelszeiten zu verkürzen, zurück. Das sende falsche Signale aus.

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In einer Umfrage der Londoner Börse LSE hatte sich die Mehrheit der befragten Banken und Fondsgesellschaften in London für eine Verkürzung des Handelstags um 90 Minuten ausgesprochen. Quelle: Reuters

Britische Banken und Investoren beißen mit ihrem Vorschlag, die Handelszeiten zu verkürzen, bei anderen europäischen Börsen auf Granit. Eine Verkürzung der Handelszeiten wäre ein falsches Signal, erklärte der europäische Börsenverband FESE.

An Europas Börsen wird von 09.00 Uhr bis 17.30 Uhr gehandelt. Damit ist der Handelstag länger als an der Wall Street und in Asien. Er überlappt einen Teil des Handels auf den beiden Kontinenten.

Die London Stock Exchange (LSE) ist kein Mitglied der FESE. Sie hatte erklärt, ohne ein harmonisiertes Vorgehen würden die Ziele einer Handelsverkürzung - etwa eine bessere Work-Life-Balance - schwerer zu erreichen sein.

Denn viele Handelshäuser sind in verschiedenen Ländern Europas vertreten. Zudem muss sie bei einem Alleingang Wettbewerbsnachteile fürchten.

Am Mittwoch wollte sich die LSE nicht äußern. Die britische Bankenlobby Association for Financial Markets in Europe und der britische Branchenverband Investment Association hielten an ihrer Forderung nach einer Verkürzung des Handelstags fest.

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