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Brexit Notenbank-Aussagen drücken Pfund unter 1,30 Dollar

Der britische Notenbankchef Mark Carney sieht in einem harten EU-Austritt große Gefahren. Sein düsterer Ausblick verunsichert nun die Pfund-Anleger.

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Die britische Währung verbilligte sich am Freitag um bis zu 0,3 Prozent auf 1,2973 Dollar. Quelle: dpa

Frankfurt Mit seiner Warnung vor einem ungeregelten Brexit verunsichert der britische Notenbankchef Mark Carney Pfund-Anleger. Die britische Währung verbilligte sich am Freitag um bis zu 0,3 Prozent auf 1,2973 Dollar. „Der Notenbank-Gouverneur hat's gegeben, der Notenbank-Gouverneur hat's genommen“, sagte David Lamb, Chef-Händler des Finanzdienstleisters Fexco. Kaum 24 Stunden nach Bekanntgabe einer Zinserhöhung habe Carney Verkäufe beim Pfund ausgelöst.

Mit seinen Aussagen sinke die Wahrscheinlichkeit weiterer baldiger Zinserhöhungen. Volkswirt George Buckley von der Investmentbank Nomura sagte für Februar 2019 die nächste Anhebung um einen Viertelpunkt voraus. „Allerdings hängt dies stark von den Brexit-Verhandlungen zwischen jetzt und dann ab. Die nächsten sechs Monate werden entscheidend.“ Carney äußerte sich in einem BBC-Interview skeptisch über den Ausgang der Verhandlungen über die Beziehungen Großbritanniens und der EU nach dem Ausscheiden des Königreichs aus der Staatengemeinschaft. „Ich denke, die Möglichkeit, dass es keinen Vertrag gibt, ist zu diesem Zeitpunkt unangenehm hoch.“

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