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Bundesbank-Umfrage Corona-Pandemie nagt am Einkommen der Haushalte

Mehr als 40 Prozent der befragten Privathaushalte berichteten über Einkommensverluste oder sonstige finanzielle Einbußen aufgrund der Virus-Pandemie.

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2019 schlossen deutsche Verbraucher 7,2 Millionen Ratenkreditverträge neu ab. Quelle: dpa

Die Coronakrise hat laut einer Umfrage der Bundesbank die finanzielle Lage eines großen Teils der deutschen Haushalte verschlechtert. Mehr als 40 Prozent der befragten Privathaushalte berichteten über Einkommensverluste oder sonstige finanzielle Einbußen aufgrund der Virus-Pandemie oder der damit verknüpften Eindämmungsmaßnahmen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Online-Umfrage der Bundesbank vom Mai hervorgeht. Beschäftigte seien dabei mit einem Anteil von 46 Prozent stärker betroffen als etwa Rentner und Pensionäre.

Der Umfrage zufolge gingen 40 Prozent der Befragten davon aus, dass ihr monatliches Nettoeinkommen in den nächsten zwölf Monaten um durchschnittlich mehr als 500 Euro schrumpfen wird. Acht Prozent erwarteten dagegen keine Veränderung. 52 Prozent rechneten dagegen mit einem Anstieg um im Schnitt 290 Euro. Dies seien vor allem Angestellte sowie und Rentner und Pensionäre gewesen, die davon ausgingen, ihren Job auch in der Coronakrise zu behalten oder ihre Rente weiter zu beziehen.

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