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Chemie Evonik geht mit guten Zahlen an die Börse

Dreimal ist der Essener Spezialchemiekonzern in jüngster Zeit mit dem Gang aufs Parkett gescheitert, diesmal klappt es. Ende April soll das Unternehmen an der Frankfurter Börse notiert sein.

Die Wirtschafts-Giganten aus NRW
Das Logo von Evonik Quelle: dpa
Beim Abstich wird der Himmel über dem Hüttenwerk Krupp Mannesmann (HWK) in Duisburg von hellem Feuerschein erleuchtet Quelle: dpa
Homepage von Abus Quelle: Screenshot
Die Kombo zeigt die Schilder von Aldi Süd und Aldi Nord Quelle: dpa
die Zentrale der Rheinmetall AG in Düsseldorf. Quelle: dpa/dpaweb
Das Verwaltungsgebäude der Bertelsmann AG in Gütersloh Quelle: dpa/dpaweb
Der geschäftsführende Gesellschafter der Tengelmann-Gruppe Karl-Erivan W. Haub hält einen Tengelmann-Prospekt. Quelle: AP

Zuletzt hatte m Frühsommer 2012 die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten zur Absage des Börsengangs geführt. Inzwischen ist wieder mehr Optimismus eingekehrt, der Dax nähert sich der 8000er Marke. Grund genug, für Evonik sich doch noch einmal auf das Parkett zu wagen. Zwölf Prozent der Anteile, konnten die Evonik-Eigentümer, die RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC, bereits bei etwa einem Dutzend institutioneller Investoren aus aller Welt platzieren; weitere zwei Prozent könnten noch folgen. Mit knapp fünf Prozent ist auch Temasek, der Staatsfonds des Stadtstaates Singapur dabei – über den Einstieg des asiatischen Investors hatte die WirtschaftsWoche vorab exklusiv berichtet. Ende April, so schätzt Evonik-Chef Klaus Engel, könnte der Chemiekonzern an der Frankfurter Börse platziert sein.

Börsengang im vierten Anlauf? Evonik macht Ernst

Kurz vor dem Börsengang konnte der Vorstandsvorsitzende auf der Bilanz-Pressekonferenz gute Zahlen präsentieren: Zwar reduzierte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr – bedingt durch Verkäufe, etwa des Geschäfts mit Industrieruß - um sechs Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Dafür stieg der Konzerngewinn jedoch um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

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Auch beim Ausblick gab sich Engel optimistisch. Zwar hält der Evonik-Chef eine rasche Erholung der Weltkonjunktur für „nicht sehr wahrscheinlich“. Für Evonik erwartet er nichtsdestotrotz für 2013 einen höheren Umsatz und operative Ergebnisse auf dem guten Niveau von 2012. Finanzchef Wolfgang Colberg wagte sogar noch eine Prognose für 2014: Umsatz und Ergebnis sollen dann – getragen von einer höheren Mengennachfrage – gegenüber den Jahren 2012 und 2013 spürbar steigen.

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