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China Schieflage von Vermögensverwalter Huarong alarmiert Anleihe-Investoren

Der milliardenschwere Vermögensverwalter Huarong muss wohl gestützt werden. Banken sollen Kredite geben, auch Staatsinstitute könnten einspringen.

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Der Vermögensverwalter befinde sich 2018 in einer Restrukturierung. Quelle: Reuters

Die chinesische Finanzaufsicht bereitet sich Insidern zufolge auf eine Stützung des milliardenschweren Vermögensverwalters Huarong vor. Die Behörde habe Banken dazu aufgerufen, Huarong weiterhin benötigte Kredite zu geben, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Einige Staatsinstitute würden darauf vorbereitet, im Notfall außerdem finanzielle Hilfe zu leisten. Huarong hat ausländische Anleihen im Volumen von 22,4 Milliarden Dollar ausstehen und muss in diesem Jahr 3,6 Milliarden Dollar davon an die Investoren zurückzahlen.

Der 1999 in Peking gegründete Fonds gehört zu den vier größten chinesischen Vermögensverwaltern. Er ist ins Straucheln geraten, nachdem überraschend die Veröffentlichung von Geschäftszahlen verschoben wurde. Seither stießen Anleger in großem Stil von Anleihen des Vermögensverwalters ab, seine Aktien sind seit Ende März vom Handel ausgesetzt.

Im Januar wurde der frühere Verwaltungsratschef der Gesellschaft, Lai Xiaomin, wegen des Vorwurfs der Korruption und Bigamie zum Tode verurteilt. Seit 2018 die Ermittlungen gegen Lai 2018 begannen, befindet sich Huarong Asset Management in einer Restrukturierung.

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