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Dax aktuell Dax dürfte am Gründonnerstag auf der Stelle treten

Der Leitindex dürfte Banken und Brokern zufolge wenig verändert in den Handel starten. Mit Interesse warten Anleger am Donnerstag auf die Inflationszahlen für März.

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In Europa sowie Amerika bleiben die Börsen am Karfreitag geschlossen. Quelle: dpa

Frankfurt Am letzten Handelstag des ersten Quartals dürften sich viele Anleger am deutschen Aktienmarkt bedeckt halten. Banken und Broker sagten am Gründonnerstag einen wenig veränderten Handelsstart voraus. Im vorbörslichen Handel bewegte sich der Dax bei etwa 11.954 Punkten um die 0,3 Prozent im Plus. Am Mittwoch hatte der Dax bei 11.940 Punkten 0,3 Prozent im Minus geschlossen.

An der Wall Street hatte es im Technologiesektor erneut Kursverluste gegeben. Der Nasdaq-Composite fiel um 0,85 Prozent auf 6949 Zähler. Der deutsche Technologiewerte-Index TecDax hatte in deren Sog am Vortag um 0,55 Prozent auf 25.349 Punkte nachgegeben.

„Die Malaise der Internetwerte und dann das anstehende Quartalsende unmittelbar vor der längeren Osterpause sind die alles bestimmenden Faktoren am Markt“, sagte ein Börsianer. Dazu komme der Handelsstreit zwischen den USA und China. Medienberichten zufolge will die Regierung in Peking die geplante Liste mit Vergeltungszöllen auf US-Importe in Kürze veröffentlichen.

Andere Indizes an der Wall Street hatten bis Handelsschluss in Europa keine klare Richtung gefunden. Der Dow Jones und der S&P500 notierten kaum verändert. Der Dow Jones schloss leicht schwächer bei 23.848 Punkten, der S&P 500 gab 0,3 Prozent nach auf 2605 Punkte. Vorher änderten die Indizes fast minütlich ihre Richtung.

Am Gesamtmarkt herrscht kurz vor der Osterpause Zurückhaltung. Auch in New York bleiben die Börsen am Karfreitag geschlossen. Das neue Quartal beginnt dann in den USA am Ostermontag, in Europa meist erst am Dienstag.

In Tokio trat der Nikkei-Index am Donnerstag auf der Stelle.

Auf der Konjunkturseite werden die deutschen Inflationszahlen für März erwartet, die Aufschluss über den weiteren Kurs der EZB geben könnten. Allerdings dürfte die Teuerung in der Jahresrate weiter unter dem Ziel der Notenbank bleiben. Zudem stehen neben dem Wochenbericht vom US-Arbeitsmarkt die Statistik der Uni Michigan zum Verbrauchervertrauen und der Einkaufsmanagerindex aus Chicago auf den Terminkalendern.

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