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Dax aktuell Neues Rekordhoch voraus

Mit seiner Entscheidung am gestrigen Donnerstag hat EZB-Präsident Mario Dragho den Dax-Turbo eingeschaltet. Und vor dem Börsenstart sieht es so aus, als ob das deutsche Börsenbarometer heute die nächste Hürde überwindet.

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Dax aktuell: Dax kratzt an der 11.000-Punkte-Marke Quelle: dpa

Frankfurt Für Erleichterung unter den Anlegern sorgte am gestrigen Handelstag vor allem eines: die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), die umstrittenen Anleihekäufe mit halbiertem Volumen vorerst fortzusetzen. Dieser moderate, erwartete Schritt, aber auch gute Quartalszahlen europäischer Firmen gaben den Aktienmärkten neuen Schwung: Der deutsche Leitindex Dax kletterte mittags nicht nur erneut über die Marke von 13 000 Punkten, sondern sprang sogar auf ein neues Rekordhoch bei 13 144 Zählern.

Und vor dem Börsenstart notiert der deutsche Leitindex sogar über der Marke von 13.200 Zählern – ein Plus von rund 60 Zählern gegenüber dem Vortagesschluss.

Eine Reihe ermutigender Firmenbilanzen hat am Donnerstag die New Yorker Börsen gestützt. Zudem wurden sie auf Trab gehalten von Spekulationen, dass US-Notenbank-Gouverneurin Janet Yellen aus dem Rennen um den künftigen Chefposten ausgeschieden ist. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 23.400 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 2560 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 6556 Punkte.

Die Börsen in Fernost haben am Donnerstag keine klare Richtung gefunden. In Tokio erholte sich der Nikkei-Index von den Verlusten des Vortages und schloss mit 21.739 Punkten 0,2 Prozent höher. Am Mittwoch hatte er 0,5 Prozent verloren und damit eine Serie von 17 Gewinntagen in Folge beendet. Der breiter gefasste Topex schloss mit 1753 Zählern ebenfalls 0,2 Prozent im Plus.

Enttäuscht reagierten dagegen Investoren im Euro. Sie hatten offenbar mit einem stärkeren Signal der Währungshüter gerechnet. „Die Entscheidung ist im Prinzip so ausgefallen wie erwartet, aber offenbar hatten einige Anleger mit einer deutlicheren Straffung der Geldpolitik gerechnet“, sagte Analyst Ulrich Wortberg von der Helaba. Die Gemeinschaftswährung fiel im Tagesverlauf um rund ein Prozent unter 1,17 Dollar. Den Aktienmärkten gibt ein schwächerer Euro Rückenwind, da dies die Chancen der Exportunternehmen aus der Euro-Zone auf dem Weltmarkt erhöht. Staatsanleihen aus dem gemeinsamen Währungsgebiet bauten die Kursgewinne weiter aus.

Sehr viele Unternehmen veröffentlich heute ihre Quartalszahlen, unter anderem die Banken UBS und Royal Bank of Scotland, der Automobilhersteller Volkswagen, der Gaskonzern Linde und Total aus der Energiebranche.

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