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Dax aktuell Schwacher Start erwartet

Der Euro-Kurs schwankt so stark wie lange nicht, an der Wall Street geht es erst nach oben, dann wieder abwärts: Die Unsicherheit an den Märkten ist groß. Deshalb dürfte auch der Dax am Mittwoch schwächer in den Handel starten.

Dax-Anleger sind verunsichert. Quelle: Reuters

FrankfurtZwei Schritte vor, einer zurück: Die Bewegungsmuster der Aktienanleger in Europa und den USA ähneln sich. Während der US-Aktienindex Dow Jones am Dienstag zeitweise eine neue Rekordmarke von 26.000 Punkten erreichte, näherte sich auch der Dax bis auf knapp 170 Zähler seiner Bestmarke. Doch am Ende ging sowohl den deutschen als auch den US-amerikanischen Börsianern die Luft aus. Der Dax ging mit einem leichten Plus bei 13.246 Punkten aus dem Handel, der Dow Jones schloss ebenfalls kaum verändert bei 25.798 Punkten.

Die Unentschlossenheit der Wall-Street-Anleger werten Experten als Signal dafür, dass der Dax am Mittwoch schwächer in den Handel starten wird. Das bestätigt ein Blick auf die Dax-Notierungen auf außerbörslichen Plattformen. Dort steht der deutsche Leitindex vor Handelsstart am frühen Mittwochmorgen bei nur noch 13.173 Punkten leicht im Minus.

Für weitere Nervosität sorgt der Euro-Kurs. In der Nacht zum Mittwoch war die Gemeinschaftswährung auf ein neues Dreijahreshoch von 1,2323 US-Dollar gestiegen, konnte dieses Niveau aber nicht halten. Bis zum Mittwochmorgen fiel der Kurs auf 1,2250 Dollar zurück. Seit Wochenbeginn bereitet beträgt die Schwankungsbreite zwischen den beiden wichtigsten Währungen der Welt etwa eineinhalb Cent oder gut ein Prozent – hohe Werte, die die Unsicherheit hiesiger Aktienanleger nur vergrößern. Ein starker Euro nämlich verteuert Exporte aus der Europäischen Union und belastet damit die Gewinne der EU-Unternehmen.

Bei den Unternehmen dürften die Bilanzen von Goldman Sachs und Bank of America im Rampenlicht stehen. Unter den Konjunkturdaten werden die Anleger die endgültigen Daten zu den Verbraucherpreisen in der Euro-Zone im Dezember auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik der EZB abklopfen. Insider hatten am Dienstag Reuters gesagt, dass eine Änderung am Ausblick bei der nächsten Ratssitzung unwahrscheinlich sei. Ebenfalls im Fokus stehen die Daten zur US-Industrieproduktion am Nachmittag.

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